8 Tage Mitt-Herbst-Fest sind wie im Flug vergangnen und ich muss wieder frueh aufstehen und arbeiten gehen.
Die Tage in Hong Kong waren richtig schoen. Neben Kleidung hab ich unter anderem auch 4 Kilo Vollkornmehl, Ausstechformen und Plaetzchendeko gekauft.
Mit dem Vollkornmehl hab ich mir zuhause gleich ein Brot gebacken. Es ist herrlich nach einem Jahr mal wieder ein richtig tolles deutsches Vollkornbrot zu haben.
Derzeit bin ich auf der Suche nach Material fuer meine Thesis, aber das ist gar nicht so einfach. Ich werde wahrscheinlich ueber die Einfuehrung eines SAP-Programms schreiben, aber es ist schwer hier entsprechende Literatur zu finden. Ich hab in Hong Kong geschaut, aber die hatten so etwas spezifisches nicht da. Wahrscheinlich muss ich mir ein paar Buecher ueber Amazon bestellen. Zum Glueck gibt es Internet. Da hab ich auch schon 2 Buecher ueber das Thema gefunden und mir heruntergeladen.
Hier in Xiamen wird es auch so langsam wieder kuehler. Es hat nachts nur noch 20 bis 25 Grad und ich muss die Klimaanlage nicht mehr die ganze Nacht laufen lassen. Dafuer laeuft meine Nase.
Ich hab mir nach Hong Kong eine Erkaeltung eingefangen. Naja, eigentlich war die schon vorher da, aber nicht so schlimm. Gerade bin ich alle 5 Minuten am Nase putzen.
Bis es hier aber so richtig kalt wird dauert sicher noch einen Monat.
Gerade habe ich Besuch. Meine chinesische Freundin, die nach Beijing gezogen ist, wird fuer einige Zeit hier in Xiamen sein und ist fuer diese Zeit bei mir eingezogen. Sehr viel gesehen hab ich sie bis jetzt allerdings nicht, da ich den ganzen Tag arbeite.
Seit einiger Zeit habe ich Probleme mit meiner Huefte. Aus unbekannten Gruenden habe ich Schmerzen in meiner rechten Huefte. Ich war schon mehrmals deswegen bei verschiedenen Aerzten, aber keiner hat was gefunden. Sie haben Bluttests, MR und Roentgenbilder gemacht, aber alles scheint normal und trotzdem hab ich Schmerzen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Wenn man hier zu einem Arzt will muss man immer in ein Krankenhaus. Private Arztpraxen gibt es hier nicht. Das letzte Krankenhaus in dem ich war hat westlichen Standard und die Aerzte sprechen Englisch. Ich habe gehofft, dass die was finden, aber ich wurde enttaeuscht. Der Arzt konnte mir nur empfehlen nicht so viel Sport zu machen und statt laufen lieber schwimmen oder Rad fahren zu gehen. Derzeit ist es zum Glueck fast schmerzfrei, aber ich fuerchte es ist nur eine Frage der Zeit bis es wiederkommt.
Derzeit erlebe ich auch einige Frustrationen hier. Es ist einfach nervig, dass hier nichts genau gemacht wird, sei es auf der Arbeit oder Reparaturen zuhause oder sonstige Serviceleistungen. Die Chinesen kennen einfach keine Genauigkeit bei der Arbeit. Wenn etwas mehr oder weniger passt ist das fuer Chinesen voellig aktzeptabel. Manchmal habe ich auch das Gefuehl, dass man hier auch kein logisches Denken voraussetzen kann. Es ist manchmal zum verrueckt werden. Ich muss mir immer wieder klar machen, dass ich in China nicht den selben Standard wie in Deutschland erwarten kann. Ich bete, das ich lerne, damit irgendwie umzugehen, ansonsten wird das ein Dauerfrustfaktor. China ist definitive eine Charakterschule, soviel ist klar.
16. Oktober 2009
1. Oktober 2009
Wie die Zeit vergeht
Irgendwie vergeht die Zeit so schnell und ich hab mal wieder schon ewig nichts geschrieben.
Seit ich arbeite bin ich nicht mehr so motiviert abends nochmal vor meinen Computer zu sitzen, da ich schon den ganzen Tag davor sitz. Am Anfang hatte ich ab und zu während der Arbeit nichts zu tun und konnte da mal was schreiben, aber seit wir einige Umstellungen in der Unternehmensstruktur hatten, gibt es sehr viel zu tun und es kam schon mehrmals vor, dass ich nicht mal eine Mittagspause hatte. Vorgestern war es besonders stressig, da wir nun 8 Tage frei haben, dank 60 Jahre China und dann auch noch das Mitt-Herbst Fest. Also mussten wir sämtliche Aufgaben, die eigentlich in den kommenden Tagen zu erledigen wären, alle vorher erledigen. Natürlich hatte ich Mittags immer noch nicht die Sachen auf dem Tisch liegen, die ich von meinen Kollegen erfragt hatte, aber irgendwie hab ich es dann doch noch hinbekommen den Finanzreport, den ich monatlich mache, fertigzubekommen. Um 4 ging es dann in ein Restaurant mit der ganzen Firma, um Abend zu essen und Glücksspiele zu spielen. Das lieben die Chinesen und ich muss sagen, ich hab mich etwas von ihrem Enthusiasmus anstecken lassen. Bei dem Glücksspiel geht es um ein Würfelspiel und es ist Tradition das während des Mitt-Herbst-Festivals zu spielen. Zu gewinnen gab es ein paar nützliche Sachen wie Zahnpaste oder Spülmittel, aber auch bis zu 500 Yuan. Die hab ich aber nicht bekommen.
Irgendwas muss ich auch gegessen haben, das mein Magen nicht so toll fand, da ich dann gestern etwas Probleme hatte. Gestern konnte man auch überall im Fernsehen die Parade in Beijing verfolgen, die aufgrund des Jubiläums veranstaltet wurde.
Ich werd nun erst mal die freien Tage geniessen. Davon werd ich einige in Hong Kong verbringen und dann auch unter anderem Anfangen mich auf meine Thesis vorzubereiten. Ich hab schon so ungefähr einThema und heute Mittag mache ich mich auf die Suche nach ein paar Büchern um mich schon mal einzulesen. Es steht ja schon fest, dass ich das auch mit Kuvag schreibe. Das ist für mich eine große Erleichterung. So muss ich nicht wieder anfangen unzählige Bewerbungen zu schreiben und hoffen, dass mich irgendjemand will. Auf diese Weise erspare ich mir auch die Einarbeitungszeit, die ich in einer neuen Firma bräuchte.
Seit ich arbeite bin ich nicht mehr so motiviert abends nochmal vor meinen Computer zu sitzen, da ich schon den ganzen Tag davor sitz. Am Anfang hatte ich ab und zu während der Arbeit nichts zu tun und konnte da mal was schreiben, aber seit wir einige Umstellungen in der Unternehmensstruktur hatten, gibt es sehr viel zu tun und es kam schon mehrmals vor, dass ich nicht mal eine Mittagspause hatte. Vorgestern war es besonders stressig, da wir nun 8 Tage frei haben, dank 60 Jahre China und dann auch noch das Mitt-Herbst Fest. Also mussten wir sämtliche Aufgaben, die eigentlich in den kommenden Tagen zu erledigen wären, alle vorher erledigen. Natürlich hatte ich Mittags immer noch nicht die Sachen auf dem Tisch liegen, die ich von meinen Kollegen erfragt hatte, aber irgendwie hab ich es dann doch noch hinbekommen den Finanzreport, den ich monatlich mache, fertigzubekommen. Um 4 ging es dann in ein Restaurant mit der ganzen Firma, um Abend zu essen und Glücksspiele zu spielen. Das lieben die Chinesen und ich muss sagen, ich hab mich etwas von ihrem Enthusiasmus anstecken lassen. Bei dem Glücksspiel geht es um ein Würfelspiel und es ist Tradition das während des Mitt-Herbst-Festivals zu spielen. Zu gewinnen gab es ein paar nützliche Sachen wie Zahnpaste oder Spülmittel, aber auch bis zu 500 Yuan. Die hab ich aber nicht bekommen.
Irgendwas muss ich auch gegessen haben, das mein Magen nicht so toll fand, da ich dann gestern etwas Probleme hatte. Gestern konnte man auch überall im Fernsehen die Parade in Beijing verfolgen, die aufgrund des Jubiläums veranstaltet wurde.
Ich werd nun erst mal die freien Tage geniessen. Davon werd ich einige in Hong Kong verbringen und dann auch unter anderem Anfangen mich auf meine Thesis vorzubereiten. Ich hab schon so ungefähr einThema und heute Mittag mache ich mich auf die Suche nach ein paar Büchern um mich schon mal einzulesen. Es steht ja schon fest, dass ich das auch mit Kuvag schreibe. Das ist für mich eine große Erleichterung. So muss ich nicht wieder anfangen unzählige Bewerbungen zu schreiben und hoffen, dass mich irgendjemand will. Auf diese Weise erspare ich mir auch die Einarbeitungszeit, die ich in einer neuen Firma bräuchte.
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