12. September 2009

meine neue Arbeit

Seit einem Monat arbeite ich nun hier in Xiamen in der Firma Kuvag im Bereich Finanzen. Eigentlich was das so ja gar nicht geplant. Laut meinem Vertrag bin ich eigentlich im Bereich Vertrieb und Marketing, aber nun sitz ich jeden Tag da und suche dir richtigen Zahlen für diverse Finanzberichte. Ich wurde zum „Numbercruncher“ gemacht. Zum Glück macht mir sowas Spass, sonst waer das echt blöd.

Was mich allerdings jetzt schon nervt, ist die chinesische Arbeitsweise. Sowas wie Struktur scheint es nicht zu geben. Zeitpläne sind eigentlich auch nur da um nicht eingehalten zu werden. Ich denk manchmal, dass ich nur hier sitze und warte, bis meine Kolleginnen endlich fertig sind mir die notwendigen Daten zu schicken. Und wenn ich die dann hab muss ich oft feststellen, dass sie nicht richtig sind. Inzwischen hab ich schon angefangen, manche Sachen einfach selbst zu machen und nur nach den nötigen Infos dafür suche. Ich will definitiv nicht mein eigenes Arbeitstempo verringern nur um ständig was zu tun zu haben.

Gerade habe ich, dank der Klimaanlage, die mir die ganze Zeit in den Rücken bläst, eine Erkältung. Gestern abend bin ich mit einigen meiner Kolleginnen ausgegangen. So langsam werd ich im Team akzptiert, obwohl ich Ausländerin bin.

In Xiamen wird es auch wieder etwas kühler. Das heisst, nachts hat es nur noch 25-29 Grad statt über 30. Heute mittag war ich am Strand und hab etwas Sonne getankt und gelernt. Anschliessend hiess es dann, wie jedes Wochenende, Wohnung putzen. Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber muss halt auch gemacht werden.

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