30. Oktober 2008

FÜR GEORG

ICH LIEBE DICH ÜBER ALLES!!!



28. Oktober 2008

Qingdao

Am Wochenende war ich in Qingdao u nd hab dort Carla und Roger besucht. Ich wollte mit dem Bus zum Flughafen und bin extra 1 1/2 Stunden früher los. Trotzdem bin ich erst eine dreiviertel Stunde vor dem offiziellen Abflug dort angekommen. Dort hab ich dann erfahren, dass mein Flug um 1 1/2 Stunden verschoben wurde. Ich kam also recht spät in Qingdao an und wir sind abends dann noch ausgegangen. Zwar waren wir dann am nächsten Morgen müde, aber ich wollte ja auch die Stadt sehen. Wir sind ins Deutsche Viertel gefahren. Die Stadt ist allgemein sehr sauber und neu. Ohne all die chinesischen Zeichen könnte es sich um irgendeine Stadt in Europa handeln. Aber es war schön mal was anderes zu sehen als Xiamen. In Qingdao hat der Herbst schon Einzug gehalten und es war eine schöne Atmosphäre. Am Samstag haben wir es abends ruhig angehen lassen. Carla hat sich mit ein paar Leuten getroffen, aber ich war zu faul und bin mit den anderen daheim geblieben um einen Film zu sehen und später gemütlich was trinken zu gehen. Am Sonntag sind Carla und ich dann einkaufen gegangen und ich hab mir eine Winterjacke für Xiamen gekauft. In Xiamen wird es schließlich auch irgendwann mal kälter. Sonntag abends bin ich dann zurück nach Xiamen geflogen, mal wieder mit Verspätung, und es war ein wunderschönes Gefühl die Lichter der Stadt unter mir zu sehen und zu denken, da bin ich daheim.

At the weekend I visited Carla and Roger in Qingdao. I took the bus to the airport and even though I started 1 1/2 hours earlier I arrived 45 minutes before the announced take off. When I arrived there I found out that my flight was delayed and would go 1 1/2 hours later. I arrived late on Friday evening and we went out. We were a little tired next morning but I wanted to see something of the city and we went to the German Quarter. If there wouldn`t have been any chinese signs you could have thought to be in any european city. It was nice to see something else than Xiamen and the autumn atmosphere was quite nice. On saturday I didn`t want to go out so Carla left to meet some friends and I watched a movie with the others. Later we went out for a drink and came home early. On Sunday I went shopping with Carla and I bought a winter coat. Even in Xiamen it will get colder soon. On Sunday I flew back to Xiamen, again with some delay, and it was a wonderful feeling to see all the lights of the city underneath me and it really felt like coming home.

23. Oktober 2008

Immer dieser Stress

Ich bin leider zur Zeit ständig beschäftigt und komme nicht viel zum schreiben. Ich habe diese Woche jeden Nachmittag Unterricht. Das heißt ich sitz bis ca 17 Uhr in den Vorlesungen. Danach mach ich ne Runde Sport. Entweder ich geh laufen, in einen Kurs vom Fitness-Studio oder wie gestern, schwimmen. Die Schwimmhalle hat nicht nur im Erdgeschoss ein Becken, sondern auch eines auf dem Dach unter freiem Himmel. Abends ist es da oben richtig schön zum schwimmen, auch wenn man eine Badekappe aufsetzen muss, was ich eigentlich nicht mag. Nebenher muss ich noch irgendwie meine Vokabel lernen, die immer mehr werden und ich komm schon gar nicht mehr hinterher mit lernen.
Auf dem Nachtmarkt war ich am Montag doch nicht mehr. Ich war dazu viel zu entspannt von der Massage. Die war mal ganz anders als die typische Chinesische Massage, die muss weh tun. Diese Massage war so richtig mit Sauna, dann Ölmassage und auch noch Gesichtsbehandlung. Hat so richtig gut getan. Anschließend hatte ich keine Lust mehr mit einer ganzen Meute auf den Nachtmarkt zu gehen, sondern hab mir stattdessen mit Angi was zu essen geholt und hab sie dann mit zu mir genommen.
Gestern Abend habe ich von den Indonesiern, die zwei Stockwerke über uns wohnen, DVDs ausgeliehen und habe heute mit Claudi zusammen einen DVD-Abend gemacht. Naja, ich muss zugeben, dass wir uns ein und denselben Film(MAMMA MIA) zweimal nacheinander angeschaut haben, da er uns so gefallen hat.
Morgen nachmittag werde ich nach Qingdao fliegen und mein Wochenende dort bei Carla und Roger verbringen.

20. Oktober 2008

Entenzungen

Ich war gestern mit dem Zahnarzt verabredet, den ich im Flugzeug von Xian nach Xiamen kennengelernt habe. Er hat mich zusammen mit einem Freund abgeholt, was mich etwas gewundert hat. Dieser hat uns dann an einem Park der am Meer ist abgeliefert und ist dann weitergefahren. Wir sind dann zum Meer, haben den Sonnenuntergang angeschaut und geredet. Er hat mich gefragt, ob ich mal zu ihm nach Hause kommen würde und ich hab gesagt, dass würde ich gerne. Daraufhin hat er seine Frau angerufen und ihr gesagt, dass wir jetzt kommen. Das hat mich etwas überrascht, da ich nicht dachte, dass er sofort meint. Wir haben also ein Taxi zu ihm nach Hause genommen. War irgendwie ein komisches Gefühl. Was wohl seine Frau gedacht hat? Bringt ihr Mann, welcher 43 ist, eine Junge Frau mit nach Hause. Aber sie war ganz nett nur konnte sie leider kein Englisch. Seine Tochter, 11 Jahre, kann auch nur ein paar Wörter Englisch. Also hab ich mich die meiste Zeit mit ihm unterhalten. Ich habe auch noch seine Schwiegereltern kennengelernt, die auch im selben Haus wohnen. Für einen Zahnarzt war die Wohnung sehr bescheiden eingerichtet. Altmodisch aber sauber. Seine Frau hat für uns alle gekocht und ich durfte am familiären Abendessen teilnehmen. War sehr interessant so was mal mit zu erleben. Auch wenn ich nicht viel verstanden habe und nicht viel auf Chinesisch sagen konnte war es eine gute Atmosphäre und ich hab mal wieder Komplimente für meine Haare und für meine Augenfarbe bekommen. Zur Feier des Tages hat seine Frau Entenzungen zubereitet. Das ist scheinbar eine Delikatesse. Natürlich habe ich das mal probiert! Viel dran ist da nicht, aber es hat gut geschmeckt. Shi, so heißt der Zahnarzt, hat mir ganz offen erzählt, dass wieviel er jeden Monat verdient, dass er der best-verdienende in der Zahnklinik ist und dass er noch ein Haus auf dem Festland besitzt. Auch hat er ganz offen gestanden, dass er Angst davor hat, wenn er im Februar für ein Jahr nach LA geht um dort zu studieren bzw. sich weiter zu bilden. Soviel Offenheit hätte ich wirklich nicht erwartet!
Nach dem Abendessen habe ich gezeigt, wie er "couchsurfing" verwenden kann. So kann er schon bevor er nach LA geht Leute kennenlernen. Wir haben sogar welche gefunden, die auch Chinesisch sprechen, was ihn sehr beruhigt hat. Um kurz nach 9 bin ich dann gegangen. Seine Frau hat mir gesagt, dass ich jederzeit willkommen bin, wann immer ich mag. Sie war wirklich sehr herzlich. Shi hat mich im Taxi noch begleitet und mich dann vor dem Eingang des Campus abgeliefert.
Ich hatte gestern dann allerdings ziemliche Schwierigkeiten einzuschlafen. Ich hab viel zu viel Grüntee getrunken. Der wirkt besser als jeder Kaffee. Heut morgen war ich dann ziemlich ko und hab nur eine Chinesischvorlesung durchgehalten. Bin dann lieber heim und dann laufen gegangen um etwas fit zu werden. Außerdem hab ich dann noch meine Wörter etwas üben können. Heute nachmittag gabs dann noch Business Englisch, was heute zum Glück nicht zu lang ging. Jetzt geht es dann gleich zur Massage. Da freu ich mich jetzt drauf. Später geht es dann auch noch evtl auf den Nachtmarkt.

19. Oktober 2008

Wochenende

Gestern war ich im Metro einkaufen und hab mal kurz für 40 Euro eingekauft. Ich habe ein paar für China ungewöhnliche Zutaten gekauft. Da ich für Qiu Ping typisch Deutsch kochen will hab ich Mehl, Käse und ein paar Kräuter gebraucht. Käse ist hier sehr teuer. Den billigsten gab es im 200g Pack für 3 Euro und ich hab mir 3 verschiedene Sorten mitgebracht. So etwas kann ich mir aber auch nur mal leisten, weil alles andere sonst billiger ist. Außerdem hab ich noch Kaffee, richtige Spaghetti und Früchtemüsli gekauft.

Um 17 Uhr gab es dann eine „Party“ mit Chinesischen Studenten die Deutsch lernen. Ich kam mir vor wie auf dem Kindergeburtstag. Zuerst mussten wir uns in kleinen Gruppen zusammensetzten und mit denen Deutsch reden, was ziemlich anstrengend war, da wir langsam und hochdeutsch sprechen mussten. Dann gab es ein Spiel und die Chinesen haben uns etwas vorgesungen. Dann haben sie uns gefragt, was wir denn vorbereitet haben, was uns alle sehr überrascht hat. Eigentlich waren sie diejenigen, die uns eingeladen hatten zu dieser Party, aber wir sollten die Getränke und Knabbersachen mitbringen und dann auch noch was vortragen ohne uns vorher bescheid zu geben. Aber das ist mal wieder typisch für China. Nach einigem hin und her haben ein paar zusammen das Lied „Abenteuerland“ von Pur gesungen und dann alle zusammen noch „Bruder Jakob“ im Kanon. Am Schluss gab es noch ein Spiel, bei dem einer vor einer großen, gemalten Uhr stand und wir auf Deutsch eine Uhrzeit nennen mussten, die ein Chinese dann zeigen musste. Selbst einen 5-jährigen würde so etwas langweilen. Ich war froh als wir um 19.30Uhr gehen konnten.

Um 21 Uhr sind wir dann weiter zu einer Beachparty die um einiges besser war. Wir sind mit einer Gruppe Indonesier hingegangen, die, wie sich herausgestellt hat, auch alle bei uns im Haus wohnen. Ich kenne einen der Indonesier aus meinem Kurs und hatte mich mit ihm und seinen Freunden verabredet, da sie nicht wussten wo die Party ist. Die Stimmung am Strand war mal wieder gigantisch. Das sind einfach die besten Partys. Gestern hatten wir auch noch einen ganz klaren Sternenhimmel und der Mond hat die Felsen im Wasser richtig mysteriös erscheinen lassen. Allerdings wollten ziemlich viele zum selben Zeitpunkt wie wir nach Hause und haben versucht ein Taxi zu bekommen, was um 4 Uhr nachts etwas außerhalb der Stadt etwas schwieriger ist. Zum Glück mussten wir nicht so lang warten bis 3 oder 4 Taxis vorbeikamen und sich jeder irgendwie in irgendein Taxi gequetscht hat. Ich saß dann mit 3 von den Mädels aus Deutschland und einem Mädel und einem Kerl, die niemand von uns kannte, in einem Taxi. Ziemlich eng wenn man zu fünft hinten drin sitzt. Zuhause sind Claudi, Sabrina und ich noch einen Weile dagesessen und haben den Abend bei ein paar Kräckern ausklingen lassen. Ich bin dann mal wieder erst um halb 5 ins Bett gekommen, so wie am Abend davor, da ich da auch auf einer Geburtstagsparty war.

Heute Morgen hab ich dann erst mal einen Spätzleteig gemacht, die ich später von Hand geschabt habe. War gar nicht so schwer wie ich dachte. Dazu hab ich dann Zwiebel und Knoblauch angebraten und am Schluss noch Käse drüber. Also richtige schwäbische Käs`spätzle. Claudi und Sabrina hat es richtig geschmeckt und wir saßen am Schluss mehr als satt am Tisch und konnten uns nicht mehr rühren.

Jetzt wird ich noch etwas Chinesischvokabeln lernen und später den Zahnarzt treffen, den ich im Flugzeug kennen gelernt habe.



Yesterday I went to „Metro“, a huge grocery store, and bought some, for China untypical stuff. At the end I spent around 40 Euros. I needed some wheat flour and Cheese in order to cook some typical German food for my Chinese friend. I also bought some coffee, jam and cereals.

In the afternoon we had a “Party” with some Chinese students who learn German at the moment. In the beginning we had so sit in small circles and talk to them in German which was quite strenuous because we had to talk clear and slow to them. Later on we played a game and the Chinese sang us a song. Then they asked us, what we prepared. We were quite surprised because they hadn’t told us anything about that in advance. It was them, who invited us, but we had to bring food and drinks and now we had to sing something. So a small group of us sang a song of a German pop band and afterwards the whole group sang a German canon. Afterwards we played a strange game were we had to tell a Chinese a time and they had to show it on a huge clock. Even a five year old would be bored by that. I was glad when we could leave at around 7.30 p.m.

At 9 p.m. we met with a group of Indonesian people, who also live in our house. I know one of them because he is in my class. There was a beach party where we wanted to go and they didn’t know the place, so I told them to come with us. The beach parties are always the best. The atmosphere is always so amazing. Yesterday night we had a clear sky and we could see so many stars and also the moon. Unfortunately many people left at the same time we did and tried to catch a taxi, which isn’t that easy at 4 in the morning outside of the city centre. We didn’t have to wait too long, then 4 Taxis showed up and everybody just squeezed in the car. I shared one with 3 of the German girls and another girl and a guy no one knew. It was quite cramped with 5 people sitting in the back of the car. At home Claudi, Sabrina and I sat together and talked about this amazing evening before going to bed at 4.30. That was the second night in a row that I went to bed so late because I was on a birthday party the evening before.

Today I cooked some German food for Claudi and Sabrina. I made home made “Spätzle” with Cheese and Onions. It was really delicious and we couldn’t move afterwards. Now I have to learn a little Chinese and then meet the dentist who I met in the airplane on my way back from Xian to Xiamen.

15. Oktober 2008

I feel good

Inzwischen fühle ich mich hier richtig wohl.
Vor ein paar Tagen hab ich erfahren, dass Lin, die Chinesin, die ich hier am Anfang kennen gelernt habe eigentlich QiuPing heißt und Lin ihr Nachname ist. Ups, peinlich. Sie hat mich zu sich nach Hause eingeladen und wir haben gemeinsam gekocht, bzw. sie eher für mich. Ich hab mich ja schon auf das schlimmst eingestellt bezüglich ihrer Wohnung, aber die hat sich als wunderschön entpuppt. Sie hat für uns Muscheln, Schweinefleisch und einen superleckeren Fisch gekocht. Einen ganzen Fisch mit Stäbchen zu essen ist gar nicht so einfach. Ich hatte einen super Abend bei ihr.
Sie hat mich dann eingeladen mit ihr und ihren Freunden auf Gulangyu, eine Insel hier in der Nähe, zu grillen. Vorgestern hat sie mir extra noch eine Karte der Insel geschenkt, dass ich auch den Weg finde und hat Claudi auch eingeladen. Qiu Ping arbeitet dort in einem "College of Art" in der Bibliotheke.
Gestern sind Claudi und ich also nach dem Unterricht auf die Insel gefahren. Die Fähre braucht nicht mal 5 Minuten von einer Seite zur anderen. Gulangyu ist sehr klein, aber wunderschön. Dort herrscht eine ganz andere Atmosphäre, eher mediteran und es geht ruhiger zu. Wir sind erst etwas über die Insel spaziert bevor wir dann zum College sind und Qiu Ping getroffen haben. Gemeinsam mit ihr sind wir noch etwas weiter gelaufen und haben uns irgendwo am Strand niedergelassen und uns gegenseitig Wörter beigebracht. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu einem weiteren Strand wo wir dann ihre Freunde und Studenten getroffen haben. Die waren schon am Vorbereiten und wir haben noch mitgeholfen. Das BBQ war etwas chaotischer als wir es kennen, aber so richtig lecker. Jeder stand am Grill und hat was draufgelegt, bestrichen oder runtergeholt was fertig war. Claudi und ich haben das eher von der Ferne betrachtet, da wir sowas nicht gewohnt waren, aber wir haben trotzdem genug abbekommen. Es gab Tofu, Fleisch, Würstchen die allerdings süß waren und Mais mit Honig bestrichen, was ich jedem nur empfehlen kann es auszuprobieren, da es super schmeckt. Dazu gab es noch Pomelo und viele viele Kekse. Da es hier sehr früh dunkel wird haben wir schon kurz nach 18 Uhr alles aufgeräumt. Man kann sich gar nicht vorstellen, was für ein Chaos so ein paar Chinesen hinterlassen können. Claudi, Qiu Ping und ich sind dann noch in ein Café und haben dort einen Tee mit Milch getrunken. Ich war sehr überrascht als ich auf meinem Tee Corn Flakes gefunden hab und dann im Tee auch noch Rosinen. Wir haben auch einen Käsekuchen bestellt, der war allerdings flach und gefroren. Auf was für Ideen die hier kommen. Noch überraschter waren wir, als dann auch noch Anette Louisan, eine deutsche Sängerin, lief. Das Café ist super gemühtlich. Man kann sich gut vorstellen dort den ein oder anderen Tag dort ausklingen zu lassen. Da werd ich sicher mal wieder hin. Um 20 Uhr sind wir dann mit der Fähre wieder nach Xiamen gefahren und haben noch Qiu Pings Ehemann kennen gelernt.
Ich hab ihr versprochen, dass ich für sie mal was deutsches kochen werde. Da werd ich am Wochenende mal überlegen, was ich denn da mach. Wir werden da erst mal etwas nach Zutaten suchen müssen.
In meiner Klasse fühl ich mich auch sehr wohl. Ich versteh mich super mit meiner Nebensitzerin Angie, die aus der Schweiz kommt. Die hat mir hier auch schon ein tolles Dachcafé und ein Restaurant gezeigt in dem man für 70 cent ein tolles Essen bekommt. Meinem Magen geht es zum Glück auch wieder besser.
Heute hab ich mich für die Kurse im Fitnessbereich der Uni angemeldet. Für 20 Euro kann ich nun 3 Monate lang dort teilnehmen. Für die Schwimmhalle mussten wir einen "Gesundheitscheck" machen. Der bestand darin, dass wir unsere Füße zeigen mussten und unsere Augen angeschaut wurden. Jetzt brauch ich nur noch eine Badekappe und dann kann ich auch schwimmen gehen.

11. Oktober 2008

Partyleben

Gestern sind Claudia und ich in die "me&you2"-Bar gegangen. Wir waren dort mit Angie, einer Klassenkameradin von mir verabredet. In der Bar sollte es Essen und Trinken von 6 bis 9 kostenlos geben, da der Besitzer gestern geheiratet hat. Bis wir um 8 ankamen war das Essen allerdings schon weg. War ja klar, so schnell wie die Chinesen alles runterschlingen. Meine Theorie ist, dass sie deswegen so schnell essen, da alle immer mit der ganzen Familie essen. Bei so vielen Menschen an einem Tisch muss man schnell sein, damit man was abbekommt.
Als wir uns dann einen Drink bestellen wollten hieß es, das es keine Gläser mehr gibt. Also mussten wir Bier nehmen, obwohl uns nicht danach war und das war dann lauwarm, mmmmh. Das zweite war nur leicht kälter. Da wir nichts zu essen bekommen hatten sind wir weiter gezogen. In der Gegend gibt es eine Bar an der anderen und auch die ganzen Clubs sind da. Wir sind dann erst mal was essen gegangen. Es gab BBQ welches super lecker war und ich hab das erst mal Austern gegessen. Allerdings waren die nicht roh und mit viel Knoblauch. Hat super geschmeckt.
Angie ist dann heim und Claudia und ich sind in den Club in dem wir mit den anderen verabredet waren.
Das "KK" hat 2 Floors, einer Hiphop und einer Techno. Es ist superlaut und komischerweise gibt es keinen Dancefloor. Stattdessen gibt es Stehtische und jeder tanzt da, wo er gerade Platz findet. Die Chinesen konzentrieren sich aber eher aufs saufen als aufs tanzen. Wir hatten kurzzeitig auch mal etwas Probleme ein Wasser zu bestellen. Sie wollten uns lieber ein Bier verkaufen, aber wenn man hartnäckig bleibt bekommt man irgendwann doch was man will. Sehr auffälig war auch, wieviel Personal es mal wieder gab. Wie in allen Läden hier gibt es statt den nur 3 notwendigen Angestellten lieber mal 10 mehr. So sieht der Club auch noch belebt aus, wenn schon fast alle heim sind. Wir sind auch unter den letzen gewesen und haben uns um 3 ein Taxi nach Hause genommen um dort nach einem kleinen Frühstück todmüde ins Bett zu fallen.

Yesterday Claudia and I went to the "you&me2"-bar. We met one of my classmates, Angie, there. Because the owner of the bar got married he offered free food and drinks from 6 to 9. Unfortuately we came to late to get some of the food. Predictable if you once saw Chinese bolting down there food. I have a theory that this is because they always eat with the whole family and if they are not fast enough they don't get anything.
When we wanted to order some drinks, we were told that no glasses are left. So we had to take some beer in bottles which was lukewarm. The second was a little bit colder. Because we where hungry we went to a place which had some great BBQ. The first time in my life I had oysters which tasted great.
In the area were we spent the evening you can find many bars and also many clubs. Angie went home after the BBQ and Claudia and I went to the club were we met some of our friends and classmates. The "KK" has a hip hop and a techno floor but there is no actual dance floor. Instead there are many bar tables and you have to dance where ever you can find a space. But the Chinese focus on drinking anyway. One time we had some difficulties getting a water. They preferred to give us beer but we insisted on getting water and in the end got some. Another thing I recognized was, that there were many employees in this club. Instead of the necessary 3 they usually have 10 more in China. At the end, there where more employees than guests. At 3 we finally took a taxi, had an early breakfast and went to bed.

8. Oktober 2008

Pfffh

Gerade tut mir mein ganzer Körper weh. Ich war gestern ne Stunde laufen, allerdings schneller als ich sonst laufe. Heut wollte ich eigentlich nur ne lockere Runde laufen. Nach 5 Kilometern war ich gerade am aufhören, da kam Sabrina, die eigentlich Unterricht haben sollte und wollte auch laufen. Also hab ich gesagt ich lauf noch ein paar Runden mit ihr mit. Aus ein paar Runden wurden aber auch wieder 4 Kilometer. Jetzt bin ich gerade einfach nur noch müde.
Da jetzt für die Chinesischkurse endlich zugelassen bin muss ich 4 Lektionen nachlernen und meine Hand schmerzt schon vom schreiben. Das Semester hat nun also richtig angefangen.

Das ist mein derzeitiges Lieblingslied ist von Amy Mcdonald. Könnt ihr euch mal auf Youtube anschauen. Leider funktioniert das hier mit dem Link irgendwie nicht. Ich find das hat einen tollen Rhytmus. Viel Spaß beim anhören!


My current favorite song is from Amy Mcdonald "This is the life" which has a great rhytm.
You can find in on Youtube.

Right now my whole body feels sore. Yesterday I went running for an hour, but faster than I usually do. So I was still a little exhausted when I went running today. I decided to run a few rounds on the track of the University. After 5 kilometer I decided that this would be enough, but then Sabrina showed up and told me her class was canceled. So she decided to go running too. I said I would join her for a few more rounds. It came out, that a few more rounds would be another 4 kilometer. Now I just feel tired.
Because I am finally allowed to take the chinese courses I have to learn 4 lectures at once to catch up with the rest of the class. So my hand hurst very much from writing. Now the semester finally started.

6. Oktober 2008

Juhu, endlich Vorlesungen

Ab morgen dürfen wir nun offiziell an den Chinesischkursen teilnehmen. Das heiß, ab morgen habe ich von Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr Unterricht. Dazu kommen dann noch 3 Businesskurse. Somit hört meine faule Zeit jetzt wirklich endgültig auf.
Heute haben wir das erste Mal schlechtes Wetter. Es regnet schon den ganzen Tag in Strömen und es hat auch heftig gestürmt. Es ist auch etwas kühler geworden, aber man kann immer noch gut mit kurzen Sachen draußen herumlaufen.
Meinem Magen-Darm-System geht es auch zum ersten Mal nicht so toll. Hoffe, dass es bald wieder besser wird. Dafür hab ich gerade keine Probleme mehr mit meinen Zähnen.


We are finally accepted at the Language College and can start visiting the courses. This means that from now on I will have classes from Monday to Friday from 8 to 11.30 a.m. In addition to the Chinese lessons we will also have 3 business courses. My lazy time finally has an end.
Since today the weather is bad for the first time. It is raining the whole day already and it is really windy. It is also not as hot anymore but we are still able to wear shorts and shirts.
I am also having trouble with my stomach for the first time. Hope that it will get better soon. But at least I am not having troubles with my teeth anymore.

3. Oktober 2008

Terrakotta Armee


Der letzte Tag unserer Reise führte uns zur Terrakotta Armee. Wir hatten wieder eine Tour gebucht und so ging es morgens um 8.30 mit dem Minibus los. Unsere Reiseführerin war eine witzige kleine Chinesin, die betonte, dass sie Single sei. Sie hat uns während der Fahrt gut unterhalten, indem sie uns, gemeinsam mit dem Fahrer, chinesische Lieder vorsang. Bei der Terrakotta-Armee waren mal wieder richtig viele Leute unterwegs und wir empfanden das alle als nervig. Man konnte sich nichts in Ruhe anschauen, sondern wurde immer von der Masse weitergeschoben. Wir haben uns also die Krieger angeschaut, aber wir hatten uns mehr davon erwartet. Anschließend ging es zum Mittagessen und dann in eine Seidenfabrik in der wir uns wie auf einer Kaffeefahrt fühlten, bei der sie einem irgendwelche nutzlosen Sachen anbieten. Nachmittags fuhren wir wieder zurück nach Xi’an und dort haben wir uns noch die Fontänenshow vor der großen Pagode angesehen. Von da aus haben wir dann ein Taxi zur Juhe genommen und haben uns dann auf den Weg ins moslemische Viertel gemacht. Da waren überall Essens- und Souvenirstände und vor lauter Menschen konnte man sich nicht mehr bewegen. Das war mir irgendwann zu viel und ich hab Carla bei der Hand genommen und hab mich mit ihr aus der Menge gekämpft. Wir sind dann in die Juhe und haben dort im Cafe ein Bier bestellt. Später kamen dann noch die Leute von der Terrakotta Tour dazu. Wir waren mal wieder ziemlich lang wach und haben uns noch super mit den Leuten auf der Dachterrasse unterhalten. Viel Schlaf gab’s auch in dieser Nacht nicht.

Heute Morgen hieß es dann um 5 Uhr aufsehen und auf den Flughafen gehen. Dort hatte ich noch kurz Zeit einen Kaffee zu trinken und noch eine Kleinigkeit zu essen. Dann musste ich mich leider von den anderen wieder verabschieden und in mein Flugzeug einsteigen. Dort hab ich dann auch erst mal noch etwas geschlafen, bevor mein Sitznachbar mit mir ein Gespräch angefangen hat. Es hat sich herausgestellt, dass er Zahnarzt in einer Zahnklinik hier in Xiamen ist. Er hat mir seine Karte gegeben und mich eingeladen, doch mal bei ihm zuhause vorbeizukommen um seine Frau und seine Tochter kennen zu lernen. Er hat mich dann auch vom Flughafen mitgenommen und mich zuhause abgesetzt, so musste ich mir nicht noch ein Taxi suchen.

Hier hab ich mich dann erst noch mal ne Runde schlafen gelegt, meine Wäsche gewaschen und geduscht. Nach dieser Woche fühle ich mich jetzt gerade ziemlich müde und erschöpft, aber zufrieden. Meine Muskeln müssen sich nach all dem laufen nun auch erst mal wieder entspannen. Meine Lunge muss sich auch erst mal von der schlechten Luft in Beijing und Xi’an erholen. Die fühlt sich an, als hätte ich jeden Tag 2 Schachteln Zigaretten geraucht.

Xi'an


Nach nur einer Stunde schlaf ging es um 6 Uhr morgens zum Flughafen. Wir haben alle während des Flugs nach Xian geschlafen. Dort angekommen mussten wir mal wieder ein Taxi in die Stadt nehmen, welche ca 50 Kilometer davon entfernt war. Wir haben uns an einer Jugendherberge absetzen lassen um uns dort ein Zimmer zu nehmen. Allerdings hatten wir nicht reserviert und es war ausgebucht. Dort waren sie so nett und haben noch ein Hotel und eine andere Jugendherberge angerufen, aber auch die waren voll, da so ziemlich alle in dieser Woche in China reisen. Das einzige was sie uns bieten konnten war ein 3-Bett-Zimmer, was mit 4 Personen aber nicht geht. Also sind wir mit unseren Koffern durch die Stadt gelaufen und haben ein Hotel nach dem anderen abgeklappert nur um immer wieder zu hören, dass sie voll sind. Selbst teurere Hotels waren ausgebucht. Nach ca. einer Stunde waren die anderen ziemlich entmutigt und dazu noch müde. Als wir schon beinahe zurück zur ersten Jugendherberge wollten, haben wir noch eine andere Jugendherberge gesehen und haben dort nachgefragt. Die waren auch schon recht voll und konnten uns erst auch nur ein 3-Bett-Zimmer geben. Sie müssen gesehen haben, dass wir schon etwas verzweifelt waren und haben dann ein paar Leute die Zimmer tauschen lassen und siehe da, wir hatten ein 4-Bett-Zimmer. Dann gab es erst mal essen. Die anderen 3 waren ziemlich k.o. und sind so gegen 16 Uhr alle ins Bett gegangen. Da ich nicht schlafen wollte bin ich alleine losgezogen und hab mir die Stadt etwas angeschaut. Unter anderem bin ich auch auf die Stadtmauer, auf der man um die Altstadt herumlaufen kann. Ich bin ein Stück davon gelaufen, hab später was zu essen gekauft, hab meine e-mails gecheckt und bin dann auch recht früh an dem Abend ins Bett.

After only one hour of sleep we went to the airport at 6 a.m. We all used the flight to get some more sleep. In Xian we had to take a taxi to the city. The driver dropped us of at a youth hostel but unfortunately we couldn’t get a room, because all the people travelled during this week, and we hadn’t made any reservation. The only thing they could offer us was a 3 bed-room but we are 4 people. They also called two other hotels but they also had no free room. So we took our luggage and started walking through the city looking for some room. We weren’t lucky and even the more expensive hotels were booked out. After one hour the others were really desperate and we already wanted to take the 3 bed room in the first hostel but then we found another hostel. They transferred some people to other rooms and we got a 4 bed room. Then we went for lunch. The others were really exhausted and went to sleep at around 4 p.m. I wasn’t that tired and wanted to see something of the city, so I went by myself. I walked a part of the city wall, bought some food, checked my e-mails and went to bed early this evening.

9Million Bicycles in Beijing


An unserem letzten Tag in Beijing haben wir uns nochmals unsere Fahrräder geschnappt um noch mehr von der Stadt zu sehen. Als erstes sind wir zum Olympiagelände gefahren um uns das mal anzuschauen. Das Gelände ist riesig und wir waren froh unsere Fahrräder zu haben. Das „Vogelnest“ sieht ziemlich beeindruckend aus. Vom Olympiagelände aus fuhren wir dann zum Sommerpalast, da wir eigentlich vorhatten dort etwas auszuruhen. Allerdings haben wir uns das anders überlegt, als wir die Schlange vor dem Eingang gesehen haben. Das wären mehrere Stunden warten gewesen und so haben wir uns entschieden, wieder zu dem Fake-Markt zu fahren um noch etwas zu shoppen. Bis wir dort ankamen, tat uns der Hintern ziemlich weh, da es doch eine sehr lange Strecke war. Auf der Karte sieht das immer so nah aus. Nachdem wir uns 2 Stunden durch die Menschenmenge gedrückt haben und ich mal wieder feststellen musste, dass ich hier in China so gut wie keine passenden Kleider finde, sind wir zurück in die Jugendherberge um zu duschen, da wir Pekingente essen gehen wollten. Mit uns ist auch noch ein Amerikaner mitgegangen, den wir von dem Ausflug zur Großen Mauer kannten. Der hat uns dann später auch noch überredet, mit ihm in den angesagtesten Club in Beijing zu gehen. Er kennt den Besitzer und so kamen wir kostenlos rein. Abgesehen davon, dass mich ein älterer Chinese den ganzen Abend angestarrt hat, war es dort richtig gut. Mit viel Schlaf war diese Nacht allerdings nichts.

The last day in Beijing we took the bikes again to see some more of the city. At first we went to the Olympic area. The area is huge and we were glad to have our bikes. The “birdnest” looks impressive. From there we drove to the Summerpalast to relax a little, but when we arrived there we changed our mind because the queue in front of the entrance was so long. Instead we drove to the fake market again to do some shopping. After two hours of pushing through the crowd and realizing again, that it is very hard to find something in my size we went back to the hostel to have a quick shower. Afterwards we went to dinner and had some roast duck. An American which we knew from the trip to the Great Wall, joined us. Later this evening he took us to one of Beijings most famous clubs and because he knew the owner we came in for free. It was a great night, except for a Chinese men who kept staring at me. This night I didn’t get much sleep.

Die Große Mauer


Am Montag mussten wir früh aufstehen, da wir einen Ausflug zur Großen Mauer gebucht hatten. Morgens um 6.15 Uhr ging es mit dem Bus los. Zunächst musste der Bus noch einige andere Gäste einsammeln um dann nach ungefähr 3-stündiger Fahrt in Jinshangling anzukommen. Allerdings dauerte das dann doch länger, da die Straßen total voll waren. In Jinshangling ging es dann erst mal einen steilen Berg hoch und ich dachte, dass es dann sicher leichter wird wenn wir mal oben sind. Dem war allerdings nicht so. Die Mauer passt sich dem Verlauf der Berge an und geht somit teilweise sehr steil hoch und runter. Dazu sind die Stufen der Mauer sehr hoch, was einen schnell die Beine spüren lässt. Insgesamt wanderten wir 10 Kilometer auf der Mauer und haben dafür ca. 3 Stunden gebraucht. Der erste Teil der Mauer war noch gut ausgebaut, aber schon bald wurde es schlechter und ganze Teile der Mauer fehlten. Es war eine ziemlich anstrengende Kletterei, die an manchen Stellen nicht ganz ungefährlich war. Aber das war es definitiv wert. Das Gefühl dort oben zu stehen kann man nicht in Worte fassen, es ist einfach überwältigend und man kommt auf der ganzen Wanderung nicht mehr aus dem Staunen heraus. Am Ende ging es dann noch über eine Hängebrücke um einen Fluß zu überqueren. Auf der anderen Seite konnte man dann entweder zu Fuß den Berg ins Tal runter laufen, oder mit einer Seilbahn nach unten fahren. Die Seilbahn bestand eigentlich nur aus einem Seil an das man sich, mit einem Klettergurt bekleidet, einhackte. Ich habe die Seilbahn gewählt, obwohl ich erst etwas Angst davor hatte, aber es hat super Spaß gemacht. Im Tal gab es dann noch ein Mittagessen um dann gemeinsam mit dem Bus wieder in die Stadt zu fahren. An dem Abend waren wir ziemlich platt und sind früh ins Bett.


On Monday we had to get up early because we had booked a trip to the Great Wall. A Bus picked us and several other people up and we were supposed to arrive at the Wall after a 3 hour drive, but due to some terrible traffic it took us longer. When we arrived in Jinshanglin we had to climb up a steep hill and I thought it would become easier once we were on top, but it wasn’t like this. The Great Wall goes up and down the hills which are sometimes high and steep. Moreover, the steps on the Wall are really high so that after a while we could feel our muscles in our legs. Altogether we had to walk 10 Kilometers which we managed in 3 hours. The first part of the Wall was restored and it was relative easy to climb it, but after a while we left this part and the Great Wall was partly broken and in bad condition. It was an exhausting climb and sometimes quite dangerous, but it was definitive worth it. I can’t express in words how it is to stand on this huge wall surrounded by great scenery. It was quite impressive. At the end we had to cross a river with and climb up a last hill. From there we had the choice to either walk down or take a cable railway. I took the cable railway and it was a strange feeling to hang there with nothing underneath my feet and only connected to the cable with a hook. Down in the valley we had lunch and then took the bus back to the city. At this evening we were really tired and went to bed early.

Die Verbotene Stadt



Am Sonntag sind wir gemeinsam zur Verbotenen Stadt gegangen, welcher gleich in der Nähe der Jugendherberge ist. Als wir dort ankamen, war dort schon ziemlich viel los. Die Verbotenen Stadt ist ziemlich groß, aber schon nach kurzer Zeit war dort alles so voll mit Chinesen, dass es unmöglich wurde, das ganze richtig zu genießen. Außerdem hatten wir dann auch irgendwann das Gefühl, dass sich alles wiederholt und so sind wir am Mittag zurück in die Jugendherberge um uns dann dort Fahrräder auszuleihen. Das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Es ist auch lange nicht so gefährlich, wie man sich das bei einer so großen Stadt vorstellt. Es gibt überall Fahrradwege, auch wenn diese manchmal direkt neben einer dreispurigen Straße sind. Ist ein bisschen, als ob man auf der Autobahn Fahrrad fährt. Aber es bietet die Möglichkeit sehr viel von der Stadt zu sehen. Gegen Abend sind wir auf einen großen Fake-Markt getroffen, aber die Menschenmassen haben gemütliches bummeln unmöglich gemacht.

On Sunday we went to the Forbidden City which was close by to the hostel. When we arrived there it was already really crowded. The Forbidden City covers a huge area, but already after a short while it was so full with people that we couldn’t enjoy it anymore. We also had the feeling, that all the temples looked alike after a while. So we went back to the hostel and rented some bikes which was the best decision we could have made. It is not as dangerous to go by bike in such a huge city. There are bike tracks everywhere even though they are sometimes right next to a three lane street which gave us a feeling of riding a bike on the highway. But it gave us the possibility to see a lot of the city which isn’t possible by foot. Later this day we found a huge fake market but the crowed made it impossible to stroll relaxed through it.

1. Oktober 2008

Hund, Schlange und andere Exoten

Am 27, September ging es ganz frueh los. Schon um 7 Uhr ging mein Flieger in Xiamen nach Beijing. Nach einem 2 1/2 stuendigen Flug bin ich dann in Beijing gelandet und habe dort Carla, meine Freundin, Paul und Flo getroffen, die auch von Furtwangen sind und mit Carla in Qingdao studieren. Wir haben uns erst mal ein Taxi gerufen um in die Stadt zu kommen, aber leider wusste der Fahrer nicht, wo das Hotel ist in das Paul und Flo wollten. Also haben wir uns am Tiananmenplatz rausschmeissen lassen. Von dort aus sind Carla und ich in eine Jugendherberge, die ca. 1/2 Stunde vom Platz weg war und die Jungs sind auf die Suche nach ihrem Hotel. Nachdem wir dann gegessen hatten, haben wir uns auf dem Tiananmenplatz wieder getroffen. Von da aus ging es dann erst mal Richtung Bahnhof, da wir noch kein Zugticket von Beijing nach Xian hatten. Allerdings haben wir dann am Bahnhof erfahren, dass wir nur noch mit einem Zug am Mittwoch fahren koennen. Der haette aber 24 Stunden gebraucht um in Xian anzukommen. Da war unsere Stimmung dann kurzzeitig etwas getruebt. Allerdings hielt das nicht lang an und so sind wir zurueck zum Tiananmenplatz um uns den genauer anzusehen. Dazu mussten wir erst mal durch ein Securitycheck. Am Abend ging es dann zum essen auf den Nachtmarkt ganz in der Naehe der Juhe. Dort haben wir, ausgenommen Carla, Hund, Schlange, Seestern und Huehnerherz probiert. Paul war auch so mutig noch ein paar Seidenraupen zu probieren, aber sein Gesichtsausdruck hat mir gereicht, um zu wissen, dass die nicht lecker sind. Mein Favorit des abends war das Hundefleisch, dass super lecker war. Ich bin sozusagen auf den Hund gekommen.


At September 27th I started my trip early in the morning. My flight went at 7 a.m. and after 2 ½ hours I arrived in Beijing. There I met my friend Carla, Paul and Flo who are study colleagues of hers. We got a taxi to get to the hotel in the city, but unfortunately the driver didn’t know were the hotel was. So we got of at Tiananmensquare. From there Carla and I walked to the youth hostel and the guys looked for there hotel. After some lunch we met at the Tiananmen Square. From there we walked to the trainstation to get a ticket to Xian, but we where told, that there was no free train anymore, because all Chinese travelled during this time of the year. So we were a little down but this wasn’t for to long. We decided to take a plain instead and went back to the square to have a closer look at it.

In the evening we went to the night market, which is a market where you can buy all kinds of food. There we tried some snake, dog meat, sea star and some chicken heard. Paul also had some worms and Carla didn’t want to try anything at all. My favourite of this evening was the dog meat, which was very delicious.