Ich hoffe ihr habt Weihnachten alle gut überstanden. Bei mir kam keine Weihnachtsstimmung auf, aber das fand ich nicht weiter schlimm. Letzte Woche hatte ich Besuch von Roger, einem Studienkollegen von mir, der derzeit in Qingdao studiert. Er war von Montag Abend bis Freitag Abend hier und ich habe in der Zeit auf der Couch übernachtet, damit er mein Bett haben kann. Wir hatten eine schöne Zeit und haben viel unternommen. Am Dienstag haben wir es ruhig angehen lassen und sind zu den warmen Quellen gefahren, die sich auf dem Festland befinden. Die Anlage ist riesig und es gibt allerlei verschiedene Zusätze in den Becken angefangen von Kaffee, Milch, Tee über Lilie, Lavendel, Bier oder sogar Reiswein. Es war nicht sehr viel los und wir haben die Seele baumeln lassen. Ich war danach so richtig schön entspannt und müde. Am nächsten Tag waren wir auf der kleinen Nachbarinsel Gulangyu und abends dann von einem chinesischen Freund zum essen eingeladen. Das Restaurant war direkt am Meer mit Blick auf die Gulangyu und wir haben uns alle gut unterhalten. Am Donnerstag haben wir dann den Berg hinter dem Tempel bestiegen und wir hatten zum Glück richtig schönes Wetter. Dort gab es dann Fotoshooting mit Chinesen. Die fanden es sehr toll mit einem Jamaikaner und einer Deutschen fotografiert zu werden. Wir waren etwas überrascht, als sich einer auf deutsch bedankt hat, sind dann aber weiter den Berg hoch. Oben angekommen wurden wir von einer jungen Chinesin in perfektem Deutsch angesprochen. Wie sich herausstellte die Tochter des Mannes, der sich auf Deutsch bedankt hat. Sie kam aus Hannover und war hier um ihre Familie zu besuchen. Als wir vom Berg runterkamen sind wir ans Meer gegangen um am Strand entlang zu spazieren. Wir haben tolle Bilder gemacht. Am Freitag haben wir noch gemeinsam Spaghetti gekocht bevor Roger wieder los musste.
Am Samstag hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals und seit gestern hab ich eine heftige Erkältung. Bei unserem derzeitigen Wetter allerdings nicht verwunderlich. Es regnet seit ein paar Tagen und ist kalt. Trotzdem war ich gestern mit Claudi einkaufen, bzw ich hab eingekauft und Claudi hat mich beraten. Derzeit bereite ich mich auf meine letzten Prüfungen vor. Aber viel Unterricht gibt es nicht mehr. Am 9. Januar ist es dann vorbei. Allerdings weiß ich bis jetzt noch nicht ob und wann ich nach Deutschland zurück komme, da ich noch kein Praktikum habe. Ich warte immer noch darauf, dass mir die Firmen, die ich angeschrieben habe, antworten. Morgen werde ich mit ein paar Freunden in das neue Jahr feiern, aber es wird sicher nichts großartiges werden. Hier wird eher das Chinesische Neujahr gefeiert welches Ende Januar ist. Euch allen wünsche ich aber einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es krachen!
Ja, ihr lest richtig, wir hatten hier in Xiamen Schnee. Ich bin gerade aus der kleinen Mall gegenüber von unserem Apartmentkomplex gekommen und da fielen doch tatsächlich Schneeflocken. Schnell habe ich aber festgestellt wo diese herkommen, aus einer kleinen Schneemaschine die über dem Eingang des Mc Donalds angebracht ist. Die Chinesen geben sich wirklich sehr viel Mühe, dass hier alles so weihnachtlich wie möglich ist. Allerdings passt es da nicht so ganz, dass hier nun die Erdbeersaison angefangen hat. Ich habe mir heute auch welche gekauft und die waren richtig lecker. Da kommt man nicht wirklich in Weihnachststimmung. Heute hatte ich einen sehr langen Tag. Ich von morgens um 8 bis heute Abend um 10 Vorlesung. Ich muss allerdings zugeben, dass ich heute morgen nur eine Vorlesung besucht hab und dann heim bin, weil ich so müde war und es meinem Bauch immer noch nicht ganz gut ging. Ich hatte meine erste Magen-Darmverstimmung seit ich hier bin. Darauf hätte ich nun auch verzichten können, aber da wird man ja nicht gefragt. In alle anderen Vorlesungen bin ich brav gegangen. Allerdings war die heute Abend ab 7 so sinnlos. Es kam ein Gastredner zu besuch. Wenn ich richtig verstanden hab hat der vor 10 Jahren eine Firma gegründet und hat über seine Erfahrungen berichtet. Ich hab allerdings kein Wort von dem verstanden was er da von sich gegeben hat, da alles in Chinesisch war. Unsere Professorin hat zwar versucht in Powerpoint mitzuschreiben was er gesagt hat, aber sie hat total versagt. Sie hat scheinbar schon 10 Jahre in Kanada gelebt und man sollte erwarten, dass ihr Enlisch ganz gut ist, aber dem ist nicht so. Sprechen geht noch einigermaßen, aber ich musste heute erfahren, dass sie kein Englisch schreiben kann. Wir haben teilweise nicht verstanden, was sie da ausdrücken wollte. Die Wörter hat sie zwar meist irgendwann, dank Rechtschreibhilfe, richtig hinbekommen, aber Sinn hat das nicht gemacht. Es gab so den ein oder anderen Lacher. Zum Beispiel hat sie statt VW "v and w" und das andere Mal "v/w" geschrieben. Es war absolut nutzlos zu dieser Vorlesung zu gehen, zumal wir auch schon die Prüfung geschrieben hatten. Ich hab dann einfach Musik gehört, da ich mein MP3-Player dabei hatte und hab nebenher, wie alle anderen Deutschen meine Chinesischvokabeln geschrieben. Um kurz vor 10 sind wir dann einfach gegangen, da es dann nur noch eine Diskussionsrunde gab, bei der wir, man glaubt es kaum, wieder kein Wort verstanden haben. Ich bin dann anschließend erst mal eine Runde laufen gegangen und es hat mich überrascht um diese Uhrzeit doch noch so viele Leute auf dem Sportplatz anzutreffen. Gerade habe ich noch eine E-mail von Puma gelesen, dass sie mich anfang nächsten Jahres nochmal kontaktieren und dann entscheiden. Na Dankeschön. Ich hab den Typen am Montag angerufen, da sie mich nicht angerufen hatten und ich nicht wusste was nun los ist. Es hieß dann eigentlich, dass sie mir Ende dieser Woche ihre Entscheidung mitteilen. Nun heißt es allerdings wieder warten und scheinbar gibt es noch einen anderen Bewerber an dem sie Interesse haben. So langsam muss ich mir wirklich einen Plan B zurechtlegen falls ich wirklich kein Praktikum bekomm. Bis jetzt hat sich noch niemand wirklich gemeldet und Puma waren die ersten mit denen ich gesprochen habe. Vielleicht ist das ein Zeichen, dass ich hier einfach noch ein halbes Jahr in Xiamen dranzuhängen.
Am Wochenende haben Angie und ich für ein paar chinesische Freunde ein typisch deutsch/schweizer Abendessen gekocht. Claudia wollte eigentlich auch erst mithelfen, aber ihr war so schlecht an diesem Tag, dass sie es vorgezogen hat lieber im Bett zu bleiben. Wir hatten zuerst eine Kürbissuppe, dann Spätzle mit Gulasch und zum Nachtisch Apfelkuchen und Vanillepudding. Ich hatte zwischendurch mal etwas bedenken, dass die Chinesen das nicht mögen, aber scheinbar hat es allen sehr gut geschmeckt. Gestern war es draußen richtig trüb, was sich auf meine Laune ausgewirkt hat. Eigentlich sollte ich das schlechte Wetter und trübe Tage von Deutschland gewohnt sein, aber hier hab ich mich schon so sehr an sonnige Tage gewohnt, dass jeder trübe Tag schlechte Laune verursacht. Um mich etwas aufzuheitern hat Claudia mir nachmittags einen Strauß Lilien geschenkt, meine absoluten Lieblingsblumen. Abends bin ich dann zu Angie auf einen Videoabend. Zuerst haben wir einen chinesischen Film, natürlich mit englischem Untertitel, angeschaut. So hat die Freundin von Angie auch etwas verstanden. Sie kann nur sehr wenig Englisch. Sie ist dann nach diesem Film gegangen und Angie und ich haben uns dann zum 4ten Mal "Mamma Mia" Da es gestern so spät wurde hab ich heute ausgeschlafen. Nach einem Frühstück im Bett hab ich mich entschieden bei Puma anzurufen um herauszufinden was da denn jetzt los ist. Nachdem der Verantwortliche mich schon mal am Telefon hatte haben wir uns etwas unterhalten und er wird jetzt alles weitere mit seinen Kollegen besprechen und mir hoffentlich am Wochenende bescheid geben können. Wir haben uns zuerst auf Englisch unterhalten und sind dann auf Deutsch umgestiegen. Sich auf Deutsch zu unterhalten war irgendwie schwieriger als in Englisch. Jetzt heißt es mal wieder warten und schauen was dabei heraus kommt.
Ja, ihr lest richtig. Mir ist kalt. Die Temperaturen sind hier ganz schön gefallen, besonders nachts. Wär ja alles nicht so schlimm wenn meine Klimaanlage nicht spinnen würde. Eigentlich kann man mit der heizen, aber meine schaltet sich ständig, im Sekundentakt, an und aus und piept dabei als wollte sie mir mit Morsezeichen eine Nachricht übermitteln. Da hilft es nur noch den Stecker zu ziehen und zu frieren. Irgendwie hab ich kein Glück was Heizungen bzw. Klimaanlagen angeht. Schon in der ersten Wohnung in Schwenningen hat die Heizung so hoch und laut gepiepst, dass ich ständig dachte ich hab einen Tinitus. Das macht einen nach einiger Zeit wirklich verrückt und man zweifelt an sich selbst. Die zweite Wohnung war nicht besser, da hat die Heizung Klopfgeräusche gemacht, aber so ungleichmäßig, dass es richtig störend war. Und nun die Klimaanlage in Xiamen. Irgendwie ziehe ich sowas magisch an. Ich habe zwar meinem Vermieter schon gesagt, dass er sie reparieren lassen soll, aber bis jetzt warte ich noch. Solang muss ich weiter mit Socken und Pulli im Bett liegen, da ich sonst nachts Erfrierungen erleiden würde. Mit kalten Füßen kann ich einfach nicht schlafen. Da muss man sich dann schon was einfallen lassen um sie zu wärmen.
Ich habe endlich meinen Anzug und die Kopie meiner Hose abholen können. Sieht super aus und passt perfekt. Ich werde demnächst mal Fotos davon machen und hochladen.
Am Samstag war ich morgens mit Qiu Ping und Angi nochmals kurz beim Schneider und anschließend auf einem kleinen Kunstmarkt auf dem Studenten und Schüler ihre Werke gezeigt und zum Verkauf angeboten haben. Wir hatten leider nicht allzu viel Zeit, da wir mittags mit ein paar Leuten zum Smolball spielen verabredet waren. Wir waren ca. 16 Leute und hatten eine Tennishalle zum spielen. Bei dem Spiel muss man mit Schlägern einen Ball in das Tor der Gegner befördern wobei man den Ball nicht mit der Hand berühren darf. Es war ziemlich lustig, aber danach hat mir meine Hand weh getan. Nachdem wir zuhause waren bin ich noch eine Runde laufen gegangen und später kam Angi um mit Claudi und mir Abendessen zu gehen. Nach dem Abendessen haben wir uns ein paar Videos von Willi Astor angeschaut und Tränen gelacht. Um kurz vor halb 11 ging es dann in eine Bar in der wir mit ein paar Leuten verabredet waren. Es war mal wieder ziemlich laut dort, wie immer wenn in China irgendwo Musik gespielt wird, also haben wir Würfelspiele gespielt und Zeichensprache verwendet. Es war mal wieder ziemlich spät bis ich ins Bett kam.
Heute mittag war ich zum essen eingeladen und hatte ich das erste richtige Vollkornbrot und einen richtigen Käsekuchen seit ich hier bin. Ich hätte nie gedacht, dass mir Brot so gut schmecken kann. Ich hätte am liebsten was davon eingepackt. Außerdem gab es auf dem riesen Buffet Oliven, Feta, Salate, Asiatisches Essen, Sushi, amerikanisches und ganz viel Nachtisch.
Vorhin haben wir spontan unseren Tannenbaum aufgestellt und geschmückt. Ich weiß, etwas sehr früh, aber irgendwie muss man sich ja in Weihnachtsstimmung bringen. Jetzt sieht es bei uns richtig gemütlich aus.
I finally got my business suite from the tailor. Looks great and fits perfectly. I will try to make some pictures of it soon and upload them. On Saturday morning Qiu Ping, Angi and I went to the tailor again and afterwards we went to a small art market where some students sold their work. Unfortunately we had only limited time because we were supposed to meet some people to play Smolball. We were about 16 people and went to a tennis court to play the game there. In each team we had 4 players on the field, all trying to get a small ball in the goal of the other team by using a racket. It was quite funny but my hand hurt after the game. It also wasn’t as exhausting as everyone had told me so I went for a run afterwards. In the evening Angi came to have dinner with me and Claudia and later we planned to go clubbing. Because there was still some time left we watched some clips of a German comedian. We were all sitting on the couch with tears in our eyes because we laughed so much. At around 11 we went to this bar were we met some of the people who went with us to play Smolball. In the bar it was so loud that it wasn’t possible to have a decent conversation. It was quite late when I finally went to bed this night.
Today I was invited for lunch and I had my first whole wheat bread and a very good cheesecake since I am here in China. I would have never thought that normal bread can taste so great. They also had some other nice things like Olives, cheese, salat,….
Just now we finished decorating our apartment and the Christmas tree. I know, a little bit earlier than “normal” people but we had to do something to get in the Christmas mood. Now our apartment looks really comfortable.
Am Freitag habe ich meinen Chinesischtest zurückbekommen, gleich in der ersten Stunde. Ich habe 95 von 100 Punkten bekommen. Da sich alle anderen dann auf die mündliche Prüfung vorbereitet haben, die ich zum Glück nicht machen muss, konnte ich heim gehen. Auf dem Heimweg hat mich dann mein Vermieter angerufen und gemeint die Putzfrau steht vor unser Tür und es sei niemand da. Er hat sich im Tag vertan, da wir eigentlich ausgemacht haben, dass er sie auf Samstag bestellt. Aber so war das auch ok. Also bin ich heim und hab die Putzfrau beaufsichtigt. Nachmittags hatten wir auch Vorlesungen, aber unser Lehrer ist richtig gut und die Zeit verging schnell. Das ist die einzige Vorlesung bei der ich von Anfang bis Ende aufmerksam dasitz und zuhör. Der Mann hat so einen genialen Humor, aber die Chinesen verstehen das oft nicht, weil ihr Englisch nicht so gut ist. Die anderen Deutschen finden das meist nicht so lustig wie Claudi und ich. Wir sitzen oft da drin und lachen laut los. So viel wie am Freitag hab ich auch schon lang nicht mehr gelacht. Wir mussten am Anfang auseinander sitzen um scheinbar eine Zwischenprüfung zu schreiben die die Uni plötzlich von uns sehen wolle. Wir mussten 15 Fragen in 15 Minuten beantworten. Bill, unser Prof. hat voll Stress gemacht, behauptet Sabrina würde abschreiben und hat ihr Blatt zerrissen. Als die Zeit rum war musste jeder sein Blatt sofort abgeben. Von einer Chinesin, die scheinbar zu spät abgegeben hat, hat er auch das Blatt zerrissen. Er hat uns dann noch etwas schmorren lassen bis er uns gesagt hat, dass das alles nur gespielt war. Er wollte damit nur bezwecken, dass wir in Stress kommen, was ihm gelungen ist. Es ging in der Vorlesung dann um Stress. Der Prof hat einfach verstanden wie man pädagogisch wertvoll einen Unterricht gestaltet. Er schafft es jede Woche die Klasse zu Beginn der Stunde in seinen Bann zu ziehen und uns darin gefangen zu nehmen bis zum Schluss. Das könnte man schon beinnahe als Touristenattraktion anbieten. Am Freitag Abend bin ich dann endlich mal wieder zum Fitnesskurs gegangen. Endlich mal wieder Sport machen nach einer Zwangspause wegen Krankheit. Den Rest des Abends habe ich mit Filme schauen verbracht, mal wieder, aber ich hatte keine Lust auszugehen. Am Samstag hab ich erst mal ausgeschlafen, habe gefrühstückt und habe angefangen etwas zu lernen. Dann hat mich eine Freundin angerufen, Caroline, die eigentlich mit mir zum Friseur gehen wollte, dass wir doch zusammen Mittagessen können und anschließend weiter zum Friseur. Allerdings war der Friseur, den sie gut findet, nicht da und so sind wir noch einen Kaffee trinken gegangen. Im Café hab ich dann eine andere Freundin getroffen, Angie. Caroline ist dann weiter um mit einem Freund Bilder zu machen und ich bin noch geblieben um mit Angie etwas zu reden. Als ich dann heim bin wollte ich eigentlich lernen, war aber so müde, dass ich mich ne halbe Stunde hingelegt hab um später fit für den Fitnesskurs zu sein. Der war nicht so gut wie Freitags, aber ok. Abends bin ich dann mit ein paar indonesischen Freunden in ein Café/Bar gegangen das sehr abgelegen ist. Wenn man den Weg nicht kennt findet man das nicht. Aber es wird ein Service angeboten, dass man sich an der nächstgelegenen Bushaltestelle abholen lassen kann, was wir gemacht haben. Dort gab es dann wunderschöne und entspannende Live-musik und man konnte einfach die Seele baumeln lassen. Es war ein lustiger Abend und wir haben alle viel gelacht. In die Bar werde ich auf jeden Fall mal wieder gehen und hoffentlich nicht vergessen meinen Foto mitzunehmen. Wer schon mal einen Blick darauf werfen will kann ja mal die Internetseite anschauen.
Juhu, ich habe endlich Schuhe in meiner Größe gefunden. Bei mir um die Ecke gibt es einen Fake-Schuh-Laden. Dort war ich und hab nach Größe 40 gefragt, aber leider hatte die Frau nichts da was mir gefallen hätte. Sie hat aber gesagt, dass sie bei ihrem Lieferanten nachfragt. Dieser hatte auch nichts da, hat dann aber welche besorgt und tada, waren plötzlich ganz viele schöne Schuhe in meiner Größe vorhanden. Jetzt hab ich also tolle neue Nike-Schuhe für nur 60 Yuan gekauft. Man muss hier einfach nur die richtigen Leute kennen.
Gestern hatte ich eine Präsentation in Consumer Behaviour. Wir waren 8 Leute in meiner Gruppe und haben hart daran gearbeitet. Es lief dann echt gut und unsere Gruppe hat mich und Sabine dann zum Essen eingeladen. Anschließend sind wir dann zum Karaoke gegangen. Das ist eine Lieblingsbeschäftigung der Chinesen. Die Männer stehen da genauso drauf wie die Frauen und sind teilweise richtig gute Sänger. In China gibt es beim Karaoke Kabinen in denen ein Fernseher, Sofa und ein Tisch steht. Es will sich ja schließlich niemand vor anderen blamieren. Dazu gibt es dann Snacks und Getränke. Natürlich musste ich da auch mal singen wenn uns schon alles gezahlt wurde. Selbst als Sabine und ich um kurz vor 10 mit dem Taxi heimgefahren sind wurde das von den Männern aus unserem Team bezahlt. Zuhause musste ich dann noch etwas für meinen Chinesisch Test lernen.
Der Test war richtig einfach und es war auch etwas Teamwork möglich, wenn auch nicht offiziell erlaubt. Unsere Lehrerin ist zwischendurch auch einfach mal nach draußen und irgendwelche Schüler kamen fast eine halbe Stunde zu spät und konnten trotzdem noch mitschreiben. Bin ja mal gespannt was da raus kommt.
Juhu, I finally found shoes in my size. Around the corner is a little fake shoe store and I asked there if they have size 40 but unfortunately they had not. The women told me she would ask her supplier but they also had no size 40 but were willing to get some. So, all the sudden there are many shoes in my size in this store. It is all about knowing the right people in China. Now I have nice looking Nike shoes for only 60 Yuan.
Yesterday I had to hold a presentation in Consumer Behaviour. We were a group of 8 people and we worked hard on it. The presentation went quite well and our group invited Sabine and me to dinner and afterwards to a karaoke bar. This is one of the favourite activities of Chinese people. Even the men like it and there are some good singers. In Chinese karaoke bars are cabins of different size with a TV, couch and table to rent so nobody will be embarrassed when singing. Of course I had to sing to because the men of our group had invited us. They even paid our taxi home. At home I had to practice a little more for my test.
The Chinese test was quite easy and there was even some teamwork possible, though not allowed. In between our teacher even went outside and some people came over a half hour late and could still write the test.
Zur Zeit fühle ich mich wie von einem Bus überrollt. Seit dem Wochenende habe ich eine Erkältung, Kopfweh, Hitzewallungen und fühle mich einfach nur schlapp. Eigentlich ist mir danach nur im Bett zu liegen und mich unter der Decke zu vergraben. Leider habe ich aber Vorlesungen zu denen ich gehen muss. In Englisch dürfen wir nur einmal fehlen, also bin ich da heute trotzdem hin. Hab davor eine Tablette genommen, die hat aber nicht viel gebracht. Allerdings hat mich die Lehrerin in der Pause nach Hause geschickt weil ich so schlecht aussah. Ich hab danach Claudi gefragt, ob ich heute wirklich so schlimm ausseh und sie hat mir das bestätigt. Und ich dachte, dafür das es mir so scheiße geht seh ich noch recht gut aus. So kann man sich täuschen. Also bin ich heim und hab erst mal noch ne Runde geschlafen und später versucht noch etwas chinesische Vokabeln zu lernen. Das Wochenende hab ich auch die meiste Zeit auf der Couch oder im Bett verbracht und mir Filme angeschaut. Ja ich geb es zu, es waren fast nur irgendwelche Schnulzfilme bei denen man nicht viel denken muss. Ich hoffe dass ich bis Donnerstag wieder fit bin. Da haben wir dann unsere Zwischenprüfung in Chinesisch und da hätte ich gerne einen einigermaßen klaren Kopf. Außerdem fehl mir mein Sport. Ohne Sport bin ich einfach nicht ich.
Ich habe heute meinen Augen nicht getraut, als ich aus meinem Zimmer geschaut hab. Dazu sei bemerkt, dass ich im 10 Stock wohne. Gegenüber ist ebenso ein Hochhaus und da saß draußen einer auf der Klimaanlage und hat die Sat-schüssel in aller Ruhe installiert und eingestellt. Ganz ohne Sicherheitsgurt oder sonstwas. Das ist auch nur in China möglich.
11. November 2008
Gestern war ich mittags schwimmen, wie immer im Pool auf dem Dach der Sporthalle. Ich dachte ja immer, dass der beheizt ist, zumindest etwas. Das kam mir immer recht warm vor, aber gestern wurde ich eines bessern belehrt. Schon der erste Schritt ins Wasser war ein Schock. Aber ich dachte, da ich nun schon mal da bin zieh ich das auch durch und schwimm meine 20 Bahnen. Zwischendurch dachte ich ja echt, dass mir die Zehen abfallen und ich mit schlimmen Erfrierungen da raus komm. Als ich endlich aus dem Wasser kam war ich halb erfroren. Ich bin dann erst mal zuhause unter die warme Dusche gestanden. Dort gibt es nämlich auch nur kalte Duschen. Hat eine ganze Weile gedauert bis ich wieder warm war. Das ist schon komisch. Sonst verbrauchen die Chinesen so viel Energie für ihre bunten Lichter, Klimaanlagen und sonst was, aber am warmen Wasser sparen sie. Was ist das für eine Logik? Anschließend hab ich mich mit Qiu Ping und Claudia getroffen und wir sind zum Schneider. Dorthabe ich einen Anzug mit Rock, Hose und Jacke in Auftrag gegeben. Ebenso soll er meine Lieblingshose kopieren, nur in einer anderen Farbe. Für alles zusammen zahl ich ca. 60 €. Unglaublich, oder? Allerdings war ich mit anderen Einkäufen bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Schuhe kann ich wirklich nur in Männergrößen kaufen, was meine Auswahl schon sehr beschränkt und den Kauf von Winterstiefeln ganz ausschließt. Ich werd mir wohl was von zuhause schicken lassen müssen. Winterstiefel brauch ich hier schon. Es ist heute schon richtig kalt und wenn es noch kälter wird hab ich keine Lust nur in Turnschuhen rumzulaufen. Zwischen der Einkaufstour waren wir noch in einem Restaurant mit nordöstlichem Essen. Irgendwie bekommen wir jedes mal wenn wir mit Qiu Ping unterwegs sind zerstückeltes Huhn. Und damit mein ich wirklich das ganze Huhn, nicht nur die tollen Fleischstücke. Aber es gab auch kandierte Süßkartoffel, die zwar an den Zähnen festklebt, aber super lecker ist.
Hey, jetzt habt ihr lange genug gewartet, bis es hier weitergeht. Ich war sehr fleißig in letzter Zeit, hab noch einige Bewerbungen geschrieben, was auf Deutsch irgendwie viel schwieriger ist. In Englisch hört sich das immer viel besser an. Ich hab viel Sport gemacht. Diese Woche war ich 3 mal schwimmen. Irgendwie macht mir das zur Zeit unheimlich Spaß und ist ne gute Abwechslung zum laufen, was ich ja sonst immer viel gemacht hab. Außerdem danken es mir meine Knie. Ab und zu geh ich an die Kletterwand auf dem Unigelände, an der ich auf dem Weg zum Schwimmbad sowieso immer vorbei komme. Außerdem bin ich gerade sehr beschäftigt mir Vokabeln lernen, da wir in 2 Wochen die Zwischenprüfungen haben werden. Zum Glück dürfen wir nun den Hör-Verstehen-Kurs in Chinesisch abwählen. Wir haben mit unserer Lehrerin in Deutschland geredet, da wir zusammen mit den Wirtschaftskursen auf viel zu viele Stunden kommen. Sie hat uns gesagt wir können ohne Probleme einen Kurs streichen, was wir mit Freuden tun werden. Das heißt, ich habe jetzt morgens über die Woche verteilt 4 Stunden weniger Unterricht, die ich nun zum Vokabeln lernen nutzen kann statt immer abends um 7 noch mit lernen anzufangen. Das ist eine große Entlastung.
Derzeit warte ich auf einen Anruf von Puma in Hong Kong. Dort habe ich mich auf eine Stelle im Bereich "Supply-Chain-Management" beworben und die sind interessiert. Bin echt gespannt ob die mich nehmen und dann muss ich mich entscheiden wo ich nun wirklich hin will, ob ich das nehme oder ob ich wart was noch kommt, was natürlich auch ein Risiko ist. Das ist echt eine schwere Entscheidung und ich bin die ganze Zeit am hin und her überlegen. Hong Kong ist natürlich auch nicht gerade billig. Aber die Ausschreibung für die Stelle hat sich super interessant angehört.
So langsam wird es hier in Xiamen auch kühler, wobei es immer wieder richtig heiße Tage gibt. Gestern lag ich am Strand und habe mich gesonnt. Das ist für die Chinesen natürlich eine Attraktion gewesen. Europäerin am Strand. Irgendeiner hat mit seinem Handy sogar ein Foto gemacht. Sowas ist dann echt nervig, aber die Chinesen können sowas einfach nicht unauffällig machen. Da muss dann gleich mit dem Finger daraufgezeigt und gestarrt werden.
Gestern Abend wurden wir von der Uni zum Abendessen eingeladen, da der Dekan und unsere Chinesischlehrerin aus Deutschland da waren. Danach konnte man mich rollen. Das Essen hier ist einfach zu gut. Es gab auch Seegurke, was scheinbar eine Delikatesse ist. Schmeckt etwas schleimig und ganz gut, aber warum das eine Delikatesse ist versteh ich echt nicht. Aber das ist eben China!
You waited long enough and I am back again. I was quite busy with writing applications which is much more difficult in German than in English. It sounds much better in English somehow. I am also doing a lot of sports these days. Last week I was swimming 3 times. I like it a lot right now and it is not as bad for my knees as the running.
Right now I am preparing for my mid term exam which will take place next week. Luckily we are now allowed to drop the listening class which means we have 4 hours less. We talked to our teacher from Germany who was here last week to visit the University, and she said we have enough classes already. Because our dean came with her the University invited us for dinner. The food was really delicious.
Currently I am waiting for a call from Puma, Hong Kong. I applied there for an internship but somehow they keep postponing the interview. I don’t have a clue when they will try to call me now because the responsible person is on a business trip in China. It is an internship in the area of supply-chain-management and it sounded quite interesting. Let’s see if I get it.
By now it is getting colder in Xiamen, although it is still warm during the day, at least in the sun. I was at the beach a few days ago which was quite an attraction for the Chinese. One even took a picture which is quite annoying. This is a thing I will never get used to, all the staring and pointing at me.
Am Wochenende war ich in Qingdao u nd hab dort Carla und Roger besucht. Ich wollte mit dem Bus zum Flughafen und bin extra 1 1/2 Stunden früher los. Trotzdem bin ich erst eine dreiviertel Stunde vor dem offiziellen Abflug dort angekommen. Dort hab ich dann erfahren, dass mein Flug um 1 1/2 Stunden verschoben wurde. Ich kam also recht spät in Qingdao an und wir sind abends dann noch ausgegangen. Zwar waren wir dann am nächsten Morgen müde, aber ich wollte ja auch die Stadt sehen. Wir sind ins Deutsche Viertel gefahren. Die Stadt ist allgemein sehr sauber und neu. Ohne all die chinesischen Zeichen könnte es sich um irgendeine Stadt in Europa handeln. Aber es war schön mal was anderes zu sehen als Xiamen. In Qingdao hat der Herbst schon Einzug gehalten und es war eine schöne Atmosphäre. Am Samstag haben wir es abends ruhig angehen lassen. Carla hat sich mit ein paar Leuten getroffen, aber ich war zu faul und bin mit den anderen daheim geblieben um einen Film zu sehen und später gemütlich was trinken zu gehen. Am Sonntag sind Carla und ich dann einkaufen gegangen und ich hab mir eine Winterjacke für Xiamen gekauft. In Xiamen wird es schließlich auch irgendwann mal kälter. Sonntag abends bin ich dann zurück nach Xiamen geflogen, mal wieder mit Verspätung, und es war ein wunderschönes Gefühl die Lichter der Stadt unter mir zu sehen und zu denken, da bin ich daheim.
At the weekend I visited Carla and Roger in Qingdao. I took the bus to the airport and even though I started 1 1/2 hours earlier I arrived 45 minutes before the announced take off. When I arrived there I found out that my flight was delayed and would go 1 1/2 hours later. I arrived late on Friday evening and we went out. We were a little tired next morning but I wanted to see something of the city and we went to the German Quarter. If there wouldn`t have been any chinese signs you could have thought to be in any european city. It was nice to see something else than Xiamen and the autumn atmosphere was quite nice. On saturday I didn`t want to go out so Carla left to meet some friends and I watched a movie with the others. Later we went out for a drink and came home early. On Sunday I went shopping with Carla and I bought a winter coat. Even in Xiamen it will get colder soon. On Sunday I flew back to Xiamen, again with some delay, and it was a wonderful feeling to see all the lights of the city underneath me and it really felt like coming home.
Ich bin leider zur Zeit ständig beschäftigt und komme nicht viel zum schreiben. Ich habe diese Woche jeden Nachmittag Unterricht. Das heißt ich sitz bis ca 17 Uhr in den Vorlesungen. Danach mach ich ne Runde Sport. Entweder ich geh laufen, in einen Kurs vom Fitness-Studio oder wie gestern, schwimmen. Die Schwimmhalle hat nicht nur im Erdgeschoss ein Becken, sondern auch eines auf dem Dach unter freiem Himmel. Abends ist es da oben richtig schön zum schwimmen, auch wenn man eine Badekappe aufsetzen muss, was ich eigentlich nicht mag. Nebenher muss ich noch irgendwie meine Vokabel lernen, die immer mehr werden und ich komm schon gar nicht mehr hinterher mit lernen. Auf dem Nachtmarkt war ich am Montag doch nicht mehr. Ich war dazu viel zu entspannt von der Massage. Die war mal ganz anders als die typische Chinesische Massage, die muss weh tun. Diese Massage war so richtig mit Sauna, dann Ölmassage und auch noch Gesichtsbehandlung. Hat so richtig gut getan. Anschließend hatte ich keine Lust mehr mit einer ganzen Meute auf den Nachtmarkt zu gehen, sondern hab mir stattdessen mit Angi was zu essen geholt und hab sie dann mit zu mir genommen. Gestern Abend habe ich von den Indonesiern, die zwei Stockwerke über uns wohnen, DVDs ausgeliehen und habe heute mit Claudi zusammen einen DVD-Abend gemacht. Naja, ich muss zugeben, dass wir uns ein und denselben Film(MAMMA MIA) zweimal nacheinander angeschaut haben, da er uns so gefallen hat. Morgen nachmittag werde ich nach Qingdao fliegen und mein Wochenende dort bei Carla und Roger verbringen.
Ich war gestern mit dem Zahnarzt verabredet, den ich im Flugzeug von Xian nach Xiamen kennengelernt habe. Er hat mich zusammen mit einem Freund abgeholt, was mich etwas gewundert hat. Dieser hat uns dann an einem Park der am Meer ist abgeliefert und ist dann weitergefahren. Wir sind dann zum Meer, haben den Sonnenuntergang angeschaut und geredet. Er hat mich gefragt, ob ich mal zu ihm nach Hause kommen würde und ich hab gesagt, dass würde ich gerne. Daraufhin hat er seine Frau angerufen und ihr gesagt, dass wir jetzt kommen. Das hat mich etwas überrascht, da ich nicht dachte, dass er sofort meint. Wir haben also ein Taxi zu ihm nach Hause genommen. War irgendwie ein komisches Gefühl. Was wohl seine Frau gedacht hat? Bringt ihr Mann, welcher 43 ist, eine Junge Frau mit nach Hause. Aber sie war ganz nett nur konnte sie leider kein Englisch. Seine Tochter, 11 Jahre, kann auch nur ein paar Wörter Englisch. Also hab ich mich die meiste Zeit mit ihm unterhalten. Ich habe auch noch seine Schwiegereltern kennengelernt, die auch im selben Haus wohnen. Für einen Zahnarzt war die Wohnung sehr bescheiden eingerichtet. Altmodisch aber sauber. Seine Frau hat für uns alle gekocht und ich durfte am familiären Abendessen teilnehmen. War sehr interessant so was mal mit zu erleben. Auch wenn ich nicht viel verstanden habe und nicht viel auf Chinesisch sagen konnte war es eine gute Atmosphäre und ich hab mal wieder Komplimente für meine Haare und für meine Augenfarbe bekommen. Zur Feier des Tages hat seine Frau Entenzungen zubereitet. Das ist scheinbar eine Delikatesse. Natürlich habe ich das mal probiert! Viel dran ist da nicht, aber es hat gut geschmeckt. Shi, so heißt der Zahnarzt, hat mir ganz offen erzählt, dass wieviel er jeden Monat verdient, dass er der best-verdienende in der Zahnklinik ist und dass er noch ein Haus auf dem Festland besitzt. Auch hat er ganz offen gestanden, dass er Angst davor hat, wenn er im Februar für ein Jahr nach LA geht um dort zu studieren bzw. sich weiter zu bilden. Soviel Offenheit hätte ich wirklich nicht erwartet! Nach dem Abendessen habe ich gezeigt, wie er "couchsurfing" verwenden kann. So kann er schon bevor er nach LA geht Leute kennenlernen. Wir haben sogar welche gefunden, die auch Chinesisch sprechen, was ihn sehr beruhigt hat. Um kurz nach 9 bin ich dann gegangen. Seine Frau hat mir gesagt, dass ich jederzeit willkommen bin, wann immer ich mag. Sie war wirklich sehr herzlich. Shi hat mich im Taxi noch begleitet und mich dann vor dem Eingang des Campus abgeliefert. Ich hatte gestern dann allerdings ziemliche Schwierigkeiten einzuschlafen. Ich hab viel zu viel Grüntee getrunken. Der wirkt besser als jeder Kaffee. Heut morgen war ich dann ziemlich ko und hab nur eine Chinesischvorlesung durchgehalten. Bin dann lieber heim und dann laufen gegangen um etwas fit zu werden. Außerdem hab ich dann noch meine Wörter etwas üben können. Heute nachmittag gabs dann noch Business Englisch, was heute zum Glück nicht zu lang ging. Jetzt geht es dann gleich zur Massage. Da freu ich mich jetzt drauf. Später geht es dann auch noch evtl auf den Nachtmarkt.
Gestern war ich im Metro einkaufen und hab mal kurz für 40 Euro eingekauft. Ich habe ein paar für China ungewöhnliche Zutaten gekauft.Da ich für Qiu Ping typisch Deutsch kochen will hab ich Mehl, Käse und ein paar Kräuter gebraucht. Käse ist hier sehr teuer. Den billigsten gab es im 200g Pack für 3 Euro und ich hab mir 3 verschiedene Sorten mitgebracht. So etwas kann ich mir aber auch nur mal leisten, weil alles andere sonst billiger ist. Außerdem hab ich noch Kaffee, richtige Spaghetti und Früchtemüsli gekauft.
Um 17 Uhr gab es dann eine „Party“ mit Chinesischen Studenten die Deutsch lernen. Ich kam mir vor wie auf dem Kindergeburtstag. Zuerst mussten wir uns in kleinen Gruppen zusammensetzten und mit denen Deutsch reden, was ziemlich anstrengend war, da wir langsam und hochdeutsch sprechen mussten. Dann gab es ein Spiel und die Chinesen haben uns etwas vorgesungen. Dann haben sie uns gefragt, was wir denn vorbereitet haben, was uns alle sehr überrascht hat. Eigentlich waren sie diejenigen, die uns eingeladen hatten zu dieser Party, aber wir sollten die Getränke und Knabbersachen mitbringen und dann auch noch was vortragen ohne uns vorher bescheid zu geben. Aber das ist mal wieder typisch für China. Nach einigem hin und her haben ein paar zusammen das Lied „Abenteuerland“ von Pur gesungen und dann alle zusammen noch „Bruder Jakob“ im Kanon. Am Schluss gab es noch ein Spiel, bei dem einer vor einer großen, gemalten Uhr stand und wir auf Deutsch eine Uhrzeit nennen mussten, die ein Chinese dann zeigen musste. Selbst einen 5-jährigen würde so etwas langweilen. Ich war froh als wir um 19.30Uhr gehen konnten.
Um 21 Uhr sind wir dann weiter zu einer Beachparty die um einiges besser war. Wir sind mit einer Gruppe Indonesier hingegangen, die, wie sich herausgestellt hat, auch alle bei uns im Haus wohnen. Ich kenne einen der Indonesier aus meinem Kurs und hatte mich mit ihm und seinen Freunden verabredet, da sie nicht wussten wo die Party ist. Die Stimmung am Strand war mal wieder gigantisch. Das sind einfach die besten Partys. Gestern hatten wir auch noch einen ganz klaren Sternenhimmel und der Mond hat die Felsen im Wasser richtig mysteriös erscheinen lassen. Allerdings wollten ziemlich viele zum selben Zeitpunkt wie wir nach Hause und haben versucht ein Taxi zu bekommen, was um 4 Uhr nachts etwas außerhalb der Stadt etwas schwieriger ist. Zum Glück mussten wir nicht so lang warten bis 3 oder 4 Taxis vorbeikamen und sich jeder irgendwie in irgendein Taxi gequetscht hat. Ich saß dann mit 3 von den Mädels aus Deutschland und einem Mädel und einem Kerl, die niemand von uns kannte, in einem Taxi. Ziemlich eng wenn man zu fünft hinten drin sitzt. Zuhause sind Claudi, Sabrina und ich noch einen Weile dagesessen und haben den Abend bei ein paar Kräckern ausklingen lassen. Ich bin dann mal wieder erst um halb 5 ins Bett gekommen, so wie am Abend davor, da ich da auch auf einer Geburtstagsparty war.
Heute Morgen hab ich dann erst mal einen Spätzleteig gemacht, die ich später von Hand geschabt habe. War gar nicht so schwer wie ich dachte. Dazu hab ich dann Zwiebel und Knoblauch angebraten und am Schluss noch Käse drüber. Also richtige schwäbische Käs`spätzle. Claudi und Sabrina hat es richtig geschmeckt und wir saßen am Schluss mehr als satt am Tisch und konnten uns nicht mehr rühren.
Jetzt wird ich noch etwas Chinesischvokabeln lernen und später den Zahnarzt treffen, den ich im Flugzeug kennen gelernt habe.
Yesterday I went to „Metro“, a huge grocery store, and bought some, for China untypical stuff. At the end I spent around 40 Euros. I needed some wheat flour and Cheese in order to cook some typical German food for my Chinese friend. I also bought some coffee, jam and cereals.
In the afternoon we had a “Party” with some Chinese students who learn German at the moment. In the beginning we had so sit in small circles and talk to them in German which was quite strenuous because we had to talk clear and slow to them. Later on we played a game and the Chinese sang us a song. Then they asked us, what we prepared. We were quite surprised because they hadn’t told us anything about that in advance. It was them, who invited us, but we had to bring food and drinks and now we had to sing something. So a small group of us sang a song of a German pop band and afterwards the whole group sang a German canon. Afterwards we played a strange game were we had to tell a Chinese a time and they had to show it on a huge clock. Even a five year old would be bored by that. I was glad when we could leave at around 7.30 p.m.
At 9 p.m. we met with a group of Indonesian people, who also live in our house. I know one of them because he is in my class. There was a beach party where we wanted to go and they didn’t know the place, so I told them to come with us. The beach parties are always the best. The atmosphere is always so amazing. Yesterday night we had a clear sky and we could see so many stars and also the moon. Unfortunately many people left at the same time we did and tried to catch a taxi, which isn’t that easy at 4 in the morning outside of the city centre. We didn’t have to wait too long, then 4 Taxis showed up and everybody just squeezed in the car. I shared one with 3 of the German girls and another girl and a guy no one knew. It was quite cramped with 5 people sitting in the back of the car. At home Claudi, Sabrina and I sat together and talked about this amazing evening before going to bed at 4.30. That was the second night in a row that I went to bed so late because I was on a birthday party the evening before.
Today I cooked some German food for Claudi and Sabrina. I made home made “Spätzle” with Cheese and Onions. It was really delicious and we couldn’t move afterwards. Now I have to learn a little Chinese and then meet the dentist who I met in the airplane on my way back from Xian to Xiamen.
Inzwischen fühle ich mich hier richtig wohl. Vor ein paar Tagen hab ich erfahren, dass Lin, die Chinesin, die ich hier am Anfang kennen gelernt habe eigentlich QiuPing heißt und Lin ihr Nachname ist. Ups, peinlich. Sie hat mich zu sich nach Hause eingeladen und wir haben gemeinsam gekocht, bzw. sie eher für mich. Ich hab mich ja schon auf das schlimmst eingestellt bezüglich ihrer Wohnung, aber die hat sich als wunderschön entpuppt. Sie hat für uns Muscheln, Schweinefleisch und einen superleckeren Fisch gekocht. Einen ganzen Fisch mit Stäbchen zu essen ist gar nicht so einfach. Ich hatte einen super Abend bei ihr. Sie hat mich dann eingeladen mit ihr und ihren Freunden auf Gulangyu, eine Insel hier in der Nähe, zu grillen. Vorgestern hat sie mir extra noch eine Karte der Insel geschenkt, dass ich auch den Weg finde und hat Claudi auch eingeladen. Qiu Ping arbeitet dort in einem "College of Art" in der Bibliotheke. Gestern sind Claudi und ich also nach dem Unterricht auf die Insel gefahren. Die Fähre braucht nicht mal 5 Minuten von einer Seite zur anderen. Gulangyu ist sehr klein, aber wunderschön. Dort herrscht eine ganz andere Atmosphäre, eher mediteran und es geht ruhiger zu. Wir sind erst etwas über die Insel spaziert bevor wir dann zum College sind und Qiu Ping getroffen haben. Gemeinsam mit ihr sind wir noch etwas weiter gelaufen und haben uns irgendwo am Strand niedergelassen und uns gegenseitig Wörter beigebracht. Gegen 16 Uhr sind wir dann zu einem weiteren Strand wo wir dann ihre Freunde und Studenten getroffen haben. Die waren schon am Vorbereiten und wir haben noch mitgeholfen. Das BBQ war etwas chaotischer als wir es kennen, aber so richtig lecker. Jeder stand am Grill und hat was draufgelegt, bestrichen oder runtergeholt was fertig war. Claudi und ich haben das eher von der Ferne betrachtet, da wir sowas nicht gewohnt waren, aber wir haben trotzdem genug abbekommen. Es gab Tofu, Fleisch, Würstchen die allerdings süß waren und Mais mit Honig bestrichen, was ich jedem nur empfehlen kann es auszuprobieren, da es super schmeckt. Dazu gab es noch Pomelo und viele viele Kekse. Da es hier sehr früh dunkel wird haben wir schon kurz nach 18 Uhr alles aufgeräumt. Man kann sich gar nicht vorstellen, was für ein Chaos so ein paar Chinesen hinterlassen können. Claudi, Qiu Ping und ich sind dann noch in ein Café und haben dort einen Tee mit Milch getrunken. Ich war sehr überrascht als ich auf meinem Tee Corn Flakes gefunden hab und dann im Tee auch noch Rosinen. Wir haben auch einen Käsekuchen bestellt, der war allerdings flach und gefroren. Auf was für Ideen die hier kommen. Noch überraschter waren wir, als dann auch noch Anette Louisan, eine deutsche Sängerin, lief. Das Café ist super gemühtlich. Man kann sich gut vorstellen dort den ein oder anderen Tag dort ausklingen zu lassen. Da werd ich sicher mal wieder hin. Um 20 Uhr sind wir dann mit der Fähre wieder nach Xiamen gefahren und haben noch Qiu Pings Ehemann kennen gelernt. Ich hab ihr versprochen, dass ich für sie mal was deutsches kochen werde. Da werd ich am Wochenende mal überlegen, was ich denn da mach. Wir werden da erst mal etwas nach Zutaten suchen müssen. In meiner Klasse fühl ich mich auch sehr wohl. Ich versteh mich super mit meiner Nebensitzerin Angie, die aus der Schweiz kommt. Die hat mir hier auch schon ein tolles Dachcafé und ein Restaurant gezeigt in dem man für 70 cent ein tolles Essen bekommt. Meinem Magen geht es zum Glück auch wieder besser. Heute hab ich mich für die Kurse im Fitnessbereich der Uni angemeldet. Für 20 Euro kann ich nun 3 Monate lang dort teilnehmen. Für die Schwimmhalle mussten wir einen "Gesundheitscheck" machen. Der bestand darin, dass wir unsere Füße zeigen mussten und unsere Augen angeschaut wurden. Jetzt brauch ich nur noch eine Badekappe und dann kann ich auch schwimmen gehen.
Gestern sind Claudia und ich in die "me&you2"-Bar gegangen. Wir waren dort mit Angie, einer Klassenkameradin von mir verabredet. In der Bar sollte es Essen und Trinken von 6 bis 9 kostenlos geben, da der Besitzer gestern geheiratet hat. Bis wir um 8 ankamen war das Essen allerdings schon weg. War ja klar, so schnell wie die Chinesen alles runterschlingen. Meine Theorie ist, dass sie deswegen so schnell essen, da alle immer mit der ganzen Familie essen. Bei so vielen Menschen an einem Tisch muss man schnell sein, damit man was abbekommt. Als wir uns dann einen Drink bestellen wollten hieß es, das es keine Gläser mehr gibt. Also mussten wir Bier nehmen, obwohl uns nicht danach war und das war dann lauwarm, mmmmh. Das zweite war nur leicht kälter. Da wir nichts zu essen bekommen hatten sind wir weiter gezogen. In der Gegend gibt es eine Bar an der anderen und auch die ganzen Clubs sind da. Wir sind dann erst mal was essen gegangen. Es gab BBQ welches super lecker war und ich hab das erst mal Austern gegessen. Allerdings waren die nicht roh und mit viel Knoblauch. Hat super geschmeckt. Angie ist dann heim und Claudia und ich sind in den Club in dem wir mit den anderen verabredet waren. Das "KK" hat 2 Floors, einer Hiphop und einer Techno. Es ist superlaut und komischerweise gibt es keinen Dancefloor. Stattdessen gibt es Stehtische und jeder tanzt da, wo er gerade Platz findet. Die Chinesen konzentrieren sich aber eher aufs saufen als aufs tanzen. Wir hatten kurzzeitig auch mal etwas Probleme ein Wasser zu bestellen. Sie wollten uns lieber ein Bier verkaufen, aber wenn man hartnäckig bleibt bekommt man irgendwann doch was man will. Sehr auffälig war auch, wieviel Personal es mal wieder gab. Wie in allen Läden hier gibt es statt den nur 3 notwendigen Angestellten lieber mal 10 mehr. So sieht der Club auch noch belebt aus, wenn schon fast alle heim sind. Wir sind auch unter den letzen gewesen und haben uns um 3 ein Taxi nach Hause genommen um dort nach einem kleinen Frühstück todmüde ins Bett zu fallen.
Yesterday Claudia and I went to the "you&me2"-bar. We met one of my classmates, Angie, there. Because the owner of the bar got married he offered free food and drinks from 6 to 9. Unfortuately we came to late to get some of the food. Predictable if you once saw Chinese bolting down there food. I have a theory that this is because they always eat with the whole family and if they are not fast enough they don't get anything. When we wanted to order some drinks, we were told that no glasses are left. So we had to take some beer in bottles which was lukewarm. The second was a little bit colder. Because we where hungry we went to a place which had some great BBQ. The first time in my life I had oysters which tasted great. In the area were we spent the evening you can find many bars and also many clubs. Angie went home after the BBQ and Claudia and I went to the club were we met some of our friends and classmates. The "KK" has a hip hop and a techno floor but there is no actual dance floor. Instead there are many bar tables and you have to dance where ever you can find a space. But the Chinese focus on drinking anyway. One time we had some difficulties getting a water. They preferred to give us beer but we insisted on getting water and in the end got some. Another thing I recognized was, that there were many employees in this club. Instead of the necessary 3 they usually have 10 more in China. At the end, there where more employees than guests. At 3 we finally took a taxi, had an early breakfast and went to bed.
Gerade tut mir mein ganzer Körper weh. Ich war gestern ne Stunde laufen, allerdings schneller als ich sonst laufe. Heut wollte ich eigentlich nur ne lockere Runde laufen. Nach 5 Kilometern war ich gerade am aufhören, da kam Sabrina, die eigentlich Unterricht haben sollte und wollte auch laufen. Also hab ich gesagt ich lauf noch ein paar Runden mit ihr mit. Aus ein paar Runden wurden aber auch wieder 4 Kilometer. Jetzt bin ich gerade einfach nur noch müde. Da jetzt für die Chinesischkurse endlich zugelassen bin muss ich 4 Lektionen nachlernen und meine Hand schmerzt schon vom schreiben. Das Semester hat nun also richtig angefangen.
Das ist mein derzeitiges Lieblingslied ist von Amy Mcdonald. Könnt ihr euch mal auf Youtube anschauen. Leider funktioniert das hier mit dem Link irgendwie nicht. Ich find das hat einen tollen Rhytmus. Viel Spaß beim anhören!
My current favorite song is from Amy Mcdonald "This is the life" which has a great rhytm. You can find in on Youtube.
Right now my whole body feels sore. Yesterday I went running for an hour, but faster than I usually do. So I was still a little exhausted when I went running today. I decided to run a few rounds on the track of the University. After 5 kilometer I decided that this would be enough, but then Sabrina showed up and told me her class was canceled. So she decided to go running too. I said I would join her for a few more rounds. It came out, that a few more rounds would be another 4 kilometer. Now I just feel tired. Because I am finally allowed to take the chinese courses I have to learn 4 lectures at once to catch up with the rest of the class. So my hand hurst very much from writing. Now the semester finally started.
Ab morgen dürfen wir nun offiziell an den Chinesischkursen teilnehmen. Das heiß, ab morgen habe ich von Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr Unterricht. Dazu kommen dann noch 3 Businesskurse. Somit hört meine faule Zeit jetzt wirklich endgültig auf. Heute haben wir das erste Mal schlechtes Wetter. Es regnet schon den ganzen Tag in Strömen und es hat auch heftig gestürmt. Es ist auch etwas kühler geworden, aber man kann immer noch gut mit kurzen Sachen draußen herumlaufen. Meinem Magen-Darm-System geht es auch zum ersten Mal nicht so toll. Hoffe, dass es bald wieder besser wird. Dafür hab ich gerade keine Probleme mehr mit meinen Zähnen.
We are finally accepted at the Language College and can start visiting the courses. This means that from now on I will have classes from Monday to Friday from 8 to 11.30 a.m. In addition to the Chinese lessons we will also have 3 business courses. My lazy time finally has an end. Since today the weather is bad for the first time. It is raining the whole day already and it is really windy. It is also not as hot anymore but we are still able to wear shorts and shirts. I am also having trouble with my stomach for the first time. Hope that it will get better soon. But at least I am not having troubles with my teeth anymore.
Der letzte Tag unserer Reise führte uns zur Terrakotta Armee. Wir hatten wieder eine Tour gebucht und so ging es morgens um 8.30 mit dem Minibus los. Unsere Reiseführerin war eine witzige kleine Chinesin, die betonte, dass sie Single sei. Sie hat uns während der Fahrt gut unterhalten, indem sie uns, gemeinsam mit dem Fahrer, chinesische Lieder vorsang. Bei der Terrakotta-Armee waren mal wieder richtig viele Leute unterwegs und wir empfanden das alle als nervig. Man konnte sich nichts in Ruhe anschauen, sondern wurde immer von der Masse weitergeschoben. Wir haben uns also die Krieger angeschaut, aber wir hatten uns mehr davon erwartet. Anschließend ging es zum Mittagessen und dann in eine Seidenfabrik in der wir uns wie auf einer Kaffeefahrt fühlten, bei der sie einem irgendwelche nutzlosen Sachen anbieten. Nachmittags fuhren wir wieder zurück nach Xi’an und dort haben wir uns noch die Fontänenshow vor der großen Pagode angesehen. Von da aus haben wir dann ein Taxi zur Juhe genommen und haben uns dann auf den Weg ins moslemische Viertel gemacht. Da waren überall Essens- und Souvenirstände und vor lauter Menschen konnte man sich nicht mehr bewegen. Das war mir irgendwann zu viel und ich hab Carla bei der Hand genommen und hab mich mit ihr aus der Menge gekämpft. Wir sind dann in die Juhe und haben dort im Cafe ein Bier bestellt. Später kamen dann noch die Leute von der Terrakotta Tour dazu. Wir waren mal wieder ziemlich lang wach und haben uns noch super mit den Leuten auf der Dachterrasse unterhalten. Viel Schlaf gab’s auch in dieser Nacht nicht.
Heute Morgen hieß es dann um 5 Uhr aufsehen und auf den Flughafen gehen. Dort hatte ich noch kurz Zeit einen Kaffee zu trinken und noch eine Kleinigkeit zu essen. Dann musste ich mich leider von den anderen wieder verabschieden und in mein Flugzeug einsteigen. Dort hab ich dann auch erst mal noch etwas geschlafen, bevor mein Sitznachbar mit mir ein Gespräch angefangen hat. Es hat sich herausgestellt, dass er Zahnarzt in einer Zahnklinik hier in Xiamen ist. Er hat mir seine Karte gegeben und mich eingeladen, doch mal bei ihm zuhause vorbeizukommen um seine Frau und seine Tochter kennen zu lernen. Er hat mich dann auch vom Flughafen mitgenommen und mich zuhause abgesetzt, so musste ich mir nicht noch ein Taxi suchen.
Hier hab ich mich dann erst noch mal ne Runde schlafen gelegt, meine Wäsche gewaschen und geduscht. Nach dieser Woche fühle ich mich jetzt gerade ziemlich müde und erschöpft, aber zufrieden. Meine Muskeln müssen sich nach all dem laufen nun auch erst mal wieder entspannen. Meine Lunge muss sich auch erst mal von der schlechten Luft in Beijing und Xi’an erholen. Die fühlt sich an, als hätte ich jeden Tag 2 Schachteln Zigaretten geraucht.
Nach nur einer Stunde schlaf ging es um 6 Uhr morgens zum Flughafen. Wir haben alle während des Flugs nach Xian geschlafen. Dort angekommen mussten wir mal wieder ein Taxi in die Stadt nehmen, welche ca 50 Kilometer davon entfernt war. Wir haben uns an einer Jugendherberge absetzen lassen um uns dort ein Zimmer zu nehmen. Allerdings hatten wir nicht reserviert und es war ausgebucht. Dort waren sie so nett und haben noch ein Hotel und eine andere Jugendherberge angerufen, aber auch die waren voll, da so ziemlich alle in dieser Woche in China reisen. Das einzige was sie uns bieten konnten war ein 3-Bett-Zimmer, was mit 4 Personen aber nicht geht. Also sind wir mit unseren Koffern durch die Stadt gelaufen und haben ein Hotel nach dem anderen abgeklappert nur um immer wieder zu hören, dass sie voll sind. Selbst teurere Hotels waren ausgebucht. Nach ca. einer Stunde waren die anderen ziemlich entmutigt und dazu noch müde. Als wir schon beinahe zurück zur ersten Jugendherberge wollten, haben wir noch eine andere Jugendherberge gesehen und haben dort nachgefragt. Die waren auch schon recht voll und konnten uns erst auch nur ein 3-Bett-Zimmer geben. Sie müssen gesehen haben, dass wir schon etwas verzweifelt waren und haben dann ein paar Leute die Zimmer tauschen lassen und siehe da, wir hatten ein 4-Bett-Zimmer. Dann gab es erst mal essen. Die anderen 3 waren ziemlich k.o. und sind so gegen 16 Uhr alle ins Bett gegangen. Da ich nicht schlafen wollte bin ich alleine losgezogen und hab mir die Stadt etwas angeschaut. Unter anderem bin ich auch auf die Stadtmauer, auf der man um die Altstadt herumlaufen kann. Ich bin ein Stück davon gelaufen, hab später was zu essen gekauft, hab meine e-mails gecheckt und bin dann auch recht früh an dem Abend ins Bett.
After only one hour of sleep we went to the airport at 6 a.m. We all used the flight to get some more sleep. In Xian we had to take a taxi to the city. The driver dropped us of at a youth hostel but unfortunately we couldn’t get a room, because all the people travelled during this week, and we hadn’t made any reservation. The only thing they could offer us was a 3 bed-room but we are 4 people. They also called two other hotels but they also had no free room. So we took our luggage and started walking through the city looking for some room. We weren’t lucky and even the more expensive hotels were booked out. After one hour the others were really desperate and we already wanted to take the 3 bed room in the first hostel but then we found another hostel. They transferred some people to other rooms and we got a 4 bed room. Then we went for lunch. The others were really exhausted and went to sleep at around 4 p.m. I wasn’t that tired and wanted to see something of the city, so I went by myself. I walked a part of the city wall, bought some food, checked my e-mails and went to bed early this evening.
An unserem letzten Tag in Beijing haben wir uns nochmals unsere Fahrräder geschnappt um noch mehr von der Stadt zu sehen. Als erstes sind wir zum Olympiagelände gefahren um uns das mal anzuschauen. Das Gelände ist riesig und wir waren froh unsere Fahrräder zu haben. Das „Vogelnest“ sieht ziemlich beeindruckend aus. Vom Olympiagelände aus fuhren wir dann zum Sommerpalast, da wir eigentlich vorhatten dort etwas auszuruhen. Allerdings haben wir uns das anders überlegt, als wir die Schlange vor dem Eingang gesehen haben. Das wären mehrere Stunden warten gewesen und so haben wir uns entschieden, wieder zu dem Fake-Markt zu fahren um noch etwas zu shoppen. Bis wir dort ankamen, tat uns der Hintern ziemlich weh, da es doch eine sehr lange Strecke war. Auf der Karte sieht das immer so nah aus. Nachdem wir uns 2 Stunden durch die Menschenmenge gedrückt haben und ich mal wieder feststellen musste, dass ich hier in China so gut wie keine passenden Kleider finde, sind wir zurück in die Jugendherberge um zu duschen, da wir Pekingente essen gehen wollten. Mit uns ist auch noch ein Amerikaner mitgegangen, den wir von dem Ausflug zur Großen Mauer kannten. Der hat uns dann später auch noch überredet, mit ihm in den angesagtesten Club in Beijing zu gehen. Er kennt den Besitzer und so kamen wir kostenlos rein. Abgesehen davon, dass mich ein älterer Chinese den ganzen Abend angestarrt hat, war es dort richtig gut. Mit viel Schlaf war diese Nacht allerdings nichts.
The last day in Beijing we took the bikes again to see some more of the city. At first we went to the Olympic area. The area is huge and we were glad to have our bikes. The “birdnest” looks impressive. From there we drove to the Summerpalast to relax a little, but when we arrived there we changed our mind because the queue in front of the entrance was so long. Instead we drove to the fake market again to do some shopping. After two hours of pushing through the crowd and realizing again, that it is very hard to find something in my size we went back to the hostel to have a quick shower. Afterwards we went to dinner and had some roast duck. An American which we knew from the trip to the Great Wall, joined us. Later this evening he took us to one of Beijings most famous clubs and because he knew the owner we came in for free. It was a great night, except for a Chinese men who kept staring at me. This night I didn’t get much sleep.
Am Montag mussten wir früh aufstehen, da wir einen Ausflug zur Großen Mauer gebucht hatten. Morgens um 6.15 Uhr ging es mit dem Bus los. Zunächst musste der Bus noch einige andere Gäste einsammeln um dann nach ungefähr 3-stündiger Fahrt in Jinshangling anzukommen. Allerdings dauerte das dann doch länger, da die Straßen total voll waren. In Jinshangling ging es dann erst mal einen steilen Berg hoch und ich dachte, dass es dann sicher leichter wird wenn wir mal oben sind. Dem war allerdings nicht so. Die Mauer passt sich dem Verlauf der Berge an und geht somit teilweise sehr steil hoch und runter. Dazu sind die Stufen der Mauer sehr hoch, was einen schnell die Beine spüren lässt. Insgesamt wanderten wir 10 Kilometer auf der Mauer und haben dafür ca. 3 Stunden gebraucht. Der erste Teil der Mauer war noch gut ausgebaut, aber schon bald wurde es schlechter und ganze Teile der Mauer fehlten. Es war eine ziemlich anstrengende Kletterei, die an manchen Stellen nicht ganz ungefährlich war. Aber das war es definitiv wert. Das Gefühl dort oben zu stehen kann man nicht in Worte fassen, es ist einfach überwältigend und man kommt auf der ganzen Wanderung nicht mehr aus dem Staunen heraus. Am Ende ging es dann noch über eine Hängebrücke um einen Fluß zu überqueren. Auf der anderen Seite konnte man dann entweder zu Fuß den Berg ins Tal runter laufen, oder mit einer Seilbahn nach unten fahren. Die Seilbahn bestand eigentlich nur aus einem Seil an das man sich, mit einem Klettergurt bekleidet, einhackte. Ich habe die Seilbahn gewählt, obwohl ich erst etwas Angst davor hatte, aber es hat super Spaß gemacht. Im Tal gab es dann noch ein Mittagessen um dann gemeinsam mit dem Bus wieder in die Stadt zu fahren. An dem Abend waren wir ziemlich platt und sind früh ins Bett.
On Monday we had to get up early because we had booked a trip to the Great Wall. A Bus picked us and several other people up and we were supposed to arrive at the Wall after a 3 hour drive, but due to some terrible traffic it took us longer. When we arrived in Jinshanglin we had to climb up a steep hill and I thought it would become easier once we were on top, but it wasn’t like this. The Great Wall goes up and down the hills which are sometimes high and steep. Moreover, the steps on the Wall are really high so that after a while we could feel our muscles in our legs. Altogether we had to walk 10 Kilometers which we managed in 3 hours. The first part of the Wall was restored and it was relative easy to climb it, but after a while we left this part and the Great Wall was partly broken and in bad condition. It was an exhausting climb and sometimes quite dangerous, but it was definitive worth it. I can’t express in words how it is to stand on this huge wall surrounded by great scenery. It was quite impressive. At the end we had to cross a river with and climb up a last hill. From there we had the choice to either walk down or take a cable railway. I took the cable railway and it was a strange feeling to hang there with nothing underneath my feet and only connected to the cable with a hook. Down in the valley we had lunch and then took the bus back to the city. At this evening we were really tired and went to bed early.
Am Sonntag sind wir gemeinsam zur Verbotenen Stadt gegangen, welcher gleich in der Nähe der Jugendherberge ist. Als wir dort ankamen, war dort schon ziemlich viel los. Die Verbotenen Stadt ist ziemlich groß, aber schon nach kurzer Zeit war dort alles so voll mit Chinesen, dass es unmöglich wurde, das ganze richtig zu genießen. Außerdem hatten wir dann auch irgendwann das Gefühl, dass sich alles wiederholt und so sind wir am Mittag zurück in die Jugendherberge um uns dann dort Fahrräder auszuleihen. Das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Es ist auch lange nicht so gefährlich, wie man sich das bei einer so großen Stadt vorstellt. Es gibt überall Fahrradwege, auch wenn diese manchmal direkt neben einer dreispurigen Straße sind. Ist ein bisschen, als ob man auf der Autobahn Fahrrad fährt. Aber es bietet die Möglichkeit sehr viel von der Stadt zu sehen. Gegen Abend sind wir auf einen großen Fake-Markt getroffen, aber die Menschenmassen haben gemütliches bummeln unmöglich gemacht.
On Sunday we went to the Forbidden City which was close by to the hostel. When we arrived there it was already really crowded. The Forbidden City covers a huge area, but already after a short while it was so full with people that we couldn’t enjoy it anymore. We also had the feeling, that all the temples looked alike after a while. So we went back to the hostel and rented some bikes which was the best decision we could have made. It is not as dangerous to go by bike in such a huge city. There are bike tracks everywhere even though they are sometimes right next to a three lane street which gave us a feeling of riding a bike on the highway. But it gave us the possibility to see a lot of the city which isn’t possible by foot. Later this day we found a huge fake market but the crowed made it impossible to stroll relaxed through it.
Am 27, September ging es ganz frueh los. Schon um 7 Uhr ging mein Flieger in Xiamen nach Beijing. Nach einem 2 1/2 stuendigen Flug bin ich dann in Beijing gelandet und habe dort Carla, meine Freundin, Paul und Flo getroffen, die auch von Furtwangen sind und mit Carla in Qingdao studieren. Wir haben uns erst mal ein Taxi gerufen um in die Stadt zu kommen, aber leider wusste der Fahrer nicht, wo das Hotel ist in das Paul und Flo wollten. Also haben wir uns am Tiananmenplatz rausschmeissen lassen. Von dort aus sind Carla und ich in eine Jugendherberge, die ca. 1/2 Stunde vom Platz weg war und die Jungs sind auf die Suche nach ihrem Hotel. Nachdem wir dann gegessen hatten, haben wir uns auf dem Tiananmenplatz wieder getroffen. Von da aus ging es dann erst mal Richtung Bahnhof, da wir noch kein Zugticket von Beijing nach Xian hatten. Allerdings haben wir dann am Bahnhof erfahren, dass wir nur noch mit einem Zug am Mittwoch fahren koennen. Der haette aber 24 Stunden gebraucht um in Xian anzukommen. Da war unsere Stimmung dann kurzzeitig etwas getruebt. Allerdings hielt das nicht lang an und so sind wir zurueck zum Tiananmenplatz um uns den genauer anzusehen. Dazu mussten wir erst mal durch ein Securitycheck. Am Abend ging es dann zum essen auf den Nachtmarkt ganz in der Naehe der Juhe. Dort haben wir, ausgenommen Carla, Hund, Schlange, Seestern und Huehnerherz probiert. Paul war auch so mutig noch ein paar Seidenraupen zu probieren, aber sein Gesichtsausdruck hat mir gereicht, um zu wissen, dass die nicht lecker sind. Mein Favorit des abends war das Hundefleisch, dass super lecker war. Ich bin sozusagen auf den Hund gekommen.
At September 27th I started my trip early in the morning. My flight went at 7 a.m. and after 2 ½ hours I arrived in Beijing. There I met my friend Carla, Paul and Flo who are study colleagues of hers. We got a taxi to get to the hotel in the city, but unfortunately the driver didn’t know were the hotel was. So we got of at Tiananmensquare. From there Carla and I walked to the youth hostel and the guys looked for there hotel. After some lunch we met at the Tiananmen Square. From there we walked to the trainstation to get a ticket to Xian, but we where told, that there was no free train anymore, because all Chinese travelled during this time of the year. So we were a little down but this wasn’t for to long. We decided to take a plain instead and went back to the square to have a closer look at it.
In the evening we went to the night market, which is a market where you can buy all kinds of food. There we tried some snake, dog meat, sea star and some chicken heard. Paul also had some worms and Carla didn’t want to try anything at all. My favourite of this evening was the dog meat, which was very delicious.
Nun ist schon beinahe meine dritte Woche in China vorbei und ich habe immer noch keine Chinesischvorlesungen, da es hier niemand auf die Reihe bekommt zu verhandeln, uns die richigen Informationen zu geben oder überhaupt was zu organisieren. Zumindest haben wir uns mal zu dritt in einen Kurs reingesetzt um zu sehen wie es so ist. Ich frage mich, wie die Chinesen es überhaupt schaffen ein so großes Land irgendwie zu kontrollieren wenn es überall so zugeht wie hier auf der Uni. Hier ist irgendwie keiner für irgendetwas zuständig. Jeder gibt einem anderen die Schuld. Selbst mit den Management Kursen gibt es jetzt Probleme. Wir wollten statt Freitag morgens den Kurs Donnerstags abends besuchen, da wir Freitag morgens wahrscheinlich Chinesisch-Stunden haben werden, wenn es dann mal soweit ist. Wir haben vorher extra im Sekretariat nachgefragt, ob dies auch der selbe Kurs sei. Dort wurde uns gesagt, ja, das ist alles der selbe. In der Vorlesung haben wir dann von dem Professor erfahren, dass es sich um einen Teilzeit-Kurs handelt und wir eigentlich Vollzeit studieren müssten. Er war aber bereit sich etwas zu überlegen und evtl extra Stunden mit uns zu machen. Heute morgen haben wir dann eine E-mail von der Sekretätin bekommen, dass der Prof. sich scheinbar beschwert hätte und wir doch den Freitag-kurs nehmen müssen. Also sind wir wieder zu dem Prof. um zu fragen, was nun los ist. Der hat uns dann gesagt, dass er sich über die Sekretärin und die Organisation beschwert hat und nicht über uns. Sie hätte uns auch das gesamte Kursmaterial beschaffen sollen, was sie aber nicht getan hat. Das ist nämlich noch ein weiteres Problem das wir haben. Wir wollten heute morgen die Skripte abholen, da hieß es, es gäbe keine mehr, wir müssten uns selbst Kopien machen und selbst zahlen. Alle andern bekommen das aber kostenlos. Der Prof. war so nett, mit uns mitzugehen und alles zu klären. Nun heißt es, wir könnten das Skript am Sonntag abholen. Aber das glaub ich erst, wenn ich es in Händen halte. Hier wird viel versprochen, aber eingehalten wird nichts, oder die Leute wissen plötzlich nichts mehr davon. Das ist alles ziemlich frustrierend und bei mir stauen sich so langsam die Aggressionen an. Beim nächsten Chinesen, der mir dumm kommt, garantiere ich für nichts mehr!
Now it is almost 3 weeks that I am in China and I still haven't had a Chinese lecture because they somehow can't organize anything here. At least we just attended a class just to see how it is like. I start wondering how the Chinese manage to reign the whole country if it is everywhere the same as it is in Xiamen. No one is responsible for anything and it is always the fault of someone else if things go wrong. Even with the management coures we now have some problems. Instead of going to a Friday morning class we wanted to take a Thursday evening class, because we will eventually have Chinese classes in the morning. We checked at the office if this is the same class and we were told, yes it is. The Professor told us in class, that Thursday would be a part-time class for working people and friday would be full-time. We usually should have to take the full-time. But the Prof was willing to give our group some extra courses in order to have all the hours needed. This morning we received a e-mail from the office that the Prof complained and we should take the Friday class. So we went to see the Prof and he told us, that he complained to the secretary that she didn't manage to give us the skripts in advance and how things were managed. We also had some problems getting the skript needed. We were told there weren't any spare ones and we should make copies ourselves, though all others get there skript for free. The prof came with us to get everything settled and organized that they will print new skripts for us. So they told us, we could pick them up on sunday, but I won't believe this until I have them in my hand. Here they promise a lot and next time they don't know about anything. It is really frustrating. Next time a Chinese crosses my way, I can't guarantee anything anymore.
Wir hatten heute immer noch keine Chinesisch-Kurse und ich hätte es ja nie für möglich gehalten, dass ich das mal sage, aber ich hätte gerne Vorlesungen. Heute konnten wir keine der Verantwortlichen finden. Weder Frau Wu vom Managementbereich noch Frau Zai vom College. Wir wurden von einer anderen Mitarbeiterin der Universität vertröstet, dass im Oktober eine Entscheidung gefällt wird. Ob das nun ein „Ja“ oder ein „Nein“ vom Sprachcollege ist wissen wir leider nicht. Wir machen uns Sorgen wie es weitergeht und ob wir dann überhaupt noch mit den Klassen mitkommen. Dann können sie uns wahrscheinlich gleich in die Anfängerklasse stecken, da die dann genauso weit sein werden wie wir jetzt. Wir haben auch schon unsere FH zuhause verständigt und die haben gesagt sie rufen hier mal an und fragen nach. Derzeit haben wir also nur unsere 3 Management Kurse. Uns bleibt nichts anderes übrig als zu warten. Ich hasse warten!
Today we still haven’t had Chinese classes. I would have never thought that I would say this, but I wish we would have lectures. Today non of the responsible people could be found. Neither Mrs Wu, from the Management department, nor Mrs Zai from the College. Another secretary told us, that the decision would be made in October. If the decision will be a “yes” or a “no”, we don’t know. We are worried that we are not able to catch up with the others in the class. The might have to put us in the beginners class by the time they decide what to do. We also informed out university at home and they said they will give them a call and ask what is going on. Currently we have only 3 Management course. There is nothing else we can do but wait. I hate waiting!
Gestern Abend war ich auf einer supertollen Strandparty. Die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich schön. Es gab Musik, eine Bar und Barbeque. Im Sand waren Lichtschläuche ausgelegt, irgendjemand hat ein Feuer gemacht und andere haben Papierballone steigen lassen, die untendrunter ein kleines Feuer hatten, sodass sie am dunklen Himmel richtig geleuchtet haben. Dazu kam noch, dass der Mond zu sehen war und wir alle im Sand getanzt haben.
Ein nicht so schönes Ereignis war, dass es Probleme mit der Uni gibt. Eigentlich hätten wir gestern anhand von Listen erfahren sollen, welche Chinesischkurse wir nun haben. Nur standen wir leider nicht auf der Liste. Es war auch niemand da zum fragen. Wir konnten nur eine Telefonnummer des Sprach-colleges und der Managementabteilung bekommen, die beide für uns verantwortlich sind, da wir ja beides studieren. Allerdings haben wir niemand erreicht. Später sind noch ein paar andere von unserer Gruppe dort gewesen. Die haben jemanden im College angetroffen und haben ihre Studentenausweise vorgezeigt. Die wurden allerdings dann eingesammelt und es wurde behauptet, wir hätten die Gebühren nicht bezahlt. Eigentlich gibt es zwischen unserer Hochschule und der Uni hier ein besonderes Abkommen, dass wir unsere Gebühren zuhause bezahlen und nicht in China. Das Management-department sieht dies auch so, nur das College nicht. Später haben wir dann erfahren, dass es scheinbar ein paar Streitereien zwischen den beiden gibt und scheinbar wird es an uns ausgelassen.
Wir werden morgen früh hingehen und versuchen, dass ganze zu klären, ansonsten muss unsere FH eingreifen.
Yesterday evening we went to a beachparty. The atmosphere was indescribable and wonderful. They played Music, had a little Bar and a barbeque. There was even a bonfire and we danced in the Sand underneath the moonlight.
Unfortunately we have some problems here too. Yesterday we should have been told which Chinese class we have to take, but we weren’t on the list. There was no one to ask because it was Saturday and we could only manage to get a phone number from a person of the college which we also couldn’t reach. Later another group of students from our university went there. They needed to show there ID’s and then they took it away from them and said we had not paid the tuition fee. But we paid the fee already in Germany, like it is said in the special arrangement between our University and XiamenUniversity. The Management department says we paid, but the ForeignLanguageCollege is obviously a different thing. We later found out, that there are some problems between the College and the University. We will try to figure things out tomorrow, otherwise our “home” University has to do something about it.
Seit 1 1/2 Jahren bin ich nun schon in Xiamen. Nach einem Jahr chinesisch lernen hab ich hier ein Praktikum gemacht und jetzt geht es dann los mit Thesis schreiben. Damit alle zuhause gebliebenen wissen was ich hier so mache, versuche ich, auf diesem Blog regelmaessig zu berichten (falls er mal nicht wieder gesperrt ist, dank Internet kontrolle).